Warum Könige? | Könige und Gott
Show notes
In dieser Folge lade ich dich ein, gemeinsam mit mir die Faszination rund um das Thema Königtum zu entdecken – und warum viele von uns sich manchmal nach Macht, Einfluss oder Anerkennung sehnen. Anhand der biblischen Geschichte rund um die ersten Könige Israels frage ich, was echtes Königtum bedeutet und warum Gott trotz aller Enttäuschung an uns festhält. Ich erzähle, wie menschliche Könige immer wieder scheitern, und was das mit unseren eigenen Lebensentscheidungen zu tun hat. Am Ende geht es um die zentrale Frage: Wer sitzt wirklich auf dem Thron deines Lebens? Lass dich herausfordern und inspirieren, das Thema Macht, Vertrauen und wahre Führung neu zu durchdenken.
Show transcript
00:00:01: Irgendwann, wenn ich mal groß und stark bin dann will ich mal ein König sein oder eine Königin sein.
00:00:09: Ich weiß nicht wer von euch diesen Satz schonmal gesagt hat oder gehört hat entweder selbst als er Kind war oder von seinen eigenen Kindern.
00:00:18: Ich glaube jeder von uns hat sich schon einmal danach gesehen König zu sein über irgendetwas zu herrschen macht zu haben und auch mal zu sagen wo es so richtig lang geht.
00:00:29: Ich glaube, jeder von uns hat schon mal diesen Wunsch gehabt.
00:00:33: Und heutzutage ist es auch wenn man erwachsen geworden ist, denkt man sich immer wieder wie cool wäre es denn, wenn ich jetzt ein König wäre?
00:00:43: Dann könnte ich machen was ich will!
00:00:45: Dann hätte ich genug Geld und Einfluss, ganz viele Menschen die immer nett zu mir sein müssen, egal was ich gerade von mir gebe... diesen Gedanken, ja es wäre schon cool wenn ich das jetzt auch mal sein dürfte.
00:01:03: und ich glaube für uns in unserer Zeit oder auch in den letzten Jahrzehnten sage ich jetzt mal wurde einem immer wieder dieses Versprechen gemacht.
00:01:12: Wenn du alles gibst in deinem Leben, wenn du dich richtig anstrengst dann wirst du zwar vielleicht kein König aber dann kannst du leben wie ein König.
00:01:20: Dann hast du genug Geld, dann hast du genügend Macht, dann hat man genug Einfluss usw.
00:01:26: Wenn du nur willst, dann kannst Du auch wie ein König leben.
00:01:30: Und in unserer neuen Predigtreihe Könige und Gott wollen wir uns auch mit der Frage beschäftigen Wie wird man denn überhaupt so'n richtiger König?
00:01:38: Wie wird Man Ein guter König?
00:01:41: und vor allem auch Mit der Frage will man das überhaupt?
00:01:45: Will man überhaupt?
00:01:46: Nein!
00:01:48: Und dazu Wollen Wir uns die Könige aus der Bibel ein bisschen genauer anschauen.
00:01:51: Wie haben diese Könige gelebt?
00:01:53: was können wir von diesen Königen Lernen?
00:01:56: Und was sollten wir uns vielleicht auf keinen Fall von diesen Königinnen abschauen?
00:02:00: Dazu müssen wir ein bisschen zuerst, erst einmal die Hintergrundgeschichte von den Königen aus der Bibel uns anschauen.
00:02:10: Wie kam es überhaupt dazu dass dieses Volk Israel, warum's ja im alten Testament eigentlich die ganze Zeit geht?
00:02:15: wie kam es eigentlich dazu das sie auf einmal einen König bekommen haben?
00:02:18: und dieses Volke wurde von Gott berufen.
00:02:22: Sie wurden aus der Sklaverei sogar herausgeführt aus Ägypten und haben danach Am Berg Sina eben mit Gott einen Bund geschlossen, einen Vertrag.
00:02:31: Wie so ein Ehevertrag kann man sich das eigentlich vorstellen?
00:02:34: Und darin sagen Sie wir verpflichten uns Gott dir nachzufolgen, dir zu dienen und Gott auf der anderen Seite sagt ich verpflichte mich dazu euch zu lieben, euch zu versorgen und euch eine Heimat zu geben aber das geht dann ganz schnell ziemlich schief.
00:02:52: Gott hält seine Versprechen, er führt sein Volk in eine Heimat schenkt ihnen ein Land, in dem sie leben können.
00:02:58: Aber Sie vergessen sehr schnell diesen Gott und folgen anderen Göttern nach und schaden sich selbst und auch ganz vielen anderen Menschen.
00:03:06: Und immer dann.
00:03:07: aber wenn Sie einen Problem haben Wenn es mal so richtig schlecht läuft, wenn Sie merken ja okay die Feine um uns herum Die machen uns gerade fertig Dann auf einmal so Gott jetzt auf einmal brauchen wir wieder deine Hilfe.
00:03:18: Vielleicht erinnert dich das auch ein bisschen an dein Leben manchmal So dieses, ja ich mache jetzt gerade mein Ding und dann läuft auf einmal alles schief.
00:03:26: Dann so oh Gott bitte, bitte hilf mir!
00:03:27: Ich muss hier irgendwie wieder
00:03:28: rauskommen.".
00:03:29: Und dann hat Gott einem geholfen, da müssen wir sagen okay, jetzt kann ich ja wieder das machen was ich schon immer machen wollte.
00:03:36: Und Gott ist aber ein gnädiger Gott und er schickt diesen Volk Israel immer wieder Menschen die sie retten.
00:03:43: Das sind die sogenannten Richter.
00:03:45: es gibt ein ganzes Buch was diese Geschichte der Richter so ein bisschen betrachtet.
00:03:53: Diese Richter helfen ihnen immer wieder.
00:03:55: Und trotzdem fällt das Volk immer wieder von Gott ab und sagt, nee jetzt geht es uns gerade wieder gut.
00:04:00: Jetzt machen wir unser eigenes Ding.
00:04:02: Dieses ganze Buch der Richter ist relativ deprimierend weil immer wie dieser Kreislauf von Wir brauchen dich.
00:04:09: okay du hast uns geholfen.
00:04:10: ok wir machen wieder unsere eigene Sache.
00:04:12: Ganz am Ende dieses Buches steht der Satz zu der Zeit gab es in Israel keinen König.
00:04:20: jeder machte das was er wollte.
00:04:24: Jeder war sein eigener Herr, anders gesagt jeder war ein eigener kleiner König in seinem kleinen Herrschaftsbereich.
00:04:31: Jeder hat seine eigene Sache gemacht, jeder war da ein König.
00:04:34: es gab keinen König der überall geherrscht hat.
00:04:38: und dann beginnt dieses Buch Samuel direkt nach dem Buch der Richter.
00:04:43: dieser Samuel ist der letzte Richter und er ist auch gleichzeitig ein Priester Gottes.
00:04:48: unter seiner Leitung geht es diesem Volk Israel eigentlich ganz gut.
00:04:53: Und hier setzen wir mit unserem Bibeltext für heute an.
00:04:56: Da steht in Erste Samuel VIII, die Versa I bis IX.
00:05:00: und es geschah als Samuel alt geworden war.
00:05:02: da setzte er seine Söhne als Richter über Israel ein.
00:05:06: Sein erstgeborener Sohn hieß Joel und der andere Abir.
00:05:09: Die waren Richter im Beershibber aber seine Söne wandelten nicht in seinen Wegen sondern gingen auf Gewinn aus und nahmen Geschenke und beugten das Recht.
00:05:18: Da versammelten sich alle Ältesten von Israel und kamen zu Samuel nach Rama Und sie sprachen zu ihm, Siehe du bist alt geworden und deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen.
00:05:28: So setze nun einen König über uns der uns richten soll nach der Weise der
00:05:33: Heiden.".
00:05:37: Dieses Wort aber missviel Samuel weil sie sagten gibt uns ein König der uns richten soll und Samuel betete zu dem Herrn.
00:05:44: Da sprach der Herr zu Samuel höre auf die Stimme des Volkes in allem was sie dir gesagt haben denn nicht dich haben sich verworfen sondern mich haben sich verworfen das ich nicht könig über sie sein soll wie Sie es immer getan haben von dem König an, von dem Tag an als ich sie aus Ägypten heraufgeführt habe.
00:06:01: Bis zu diesem Tag in dem sie mich verlassen und anderen Göttern gedient haben.
00:06:05: genauso tun sie es auch mit dir.
00:06:08: So höre nun auf Ihre Stimme doch verwahne sie ausdrücklich und verkündige ihnen das Recht des Königs der über sie herrschen
00:06:15: wird.".
00:06:16: Wenn man diese kurze Textstelle zusammenfasst dann sagt das Volk wir wollen einen anderen König.
00:06:25: also Wir lesen hier, Samuel ist alt geworden.
00:06:28: Eigentlich will er seine Söhne als nachfolgende Richter einsetzen.
00:06:31: aber dann sagt das Volk zu ihm ja weil deine Söhnen sind nicht so wie du!
00:06:35: Die sind nicht gerecht die beugen sogar das Recht.
00:06:38: Die nehmen Bestechungsgeschenke an und denen können wir nicht vertrauen.
00:06:41: Gebt uns stattdessen einen König wie alle anderen Völker um uns herum auch so ein König haben.
00:06:47: Und dieser König der sollen uns richten der soll uns anführen.
00:06:50: Und wenn man diesen Gegensatz sieht zwischen diesen ungerechten Richtern und diesem Wunsch nach einem König, dann erscheint einem das erst mal plausibel.
00:06:58: Natürlich möchte man nicht von irgendwelchen Leuten gerichtet werden die das Recht überhaupt nicht interessiert.
00:07:04: aber da muss man sich so ein bisschen fragen was meinen sie eigentlich damit?
00:07:08: werden Sie sagen einen König wie in alle anderen Völker um uns herum auch haben?
00:07:13: Wie waren denn die Könige in den Völkern drumherum?
00:07:17: In der damaligen Zeit im alten Orient repräsentierte der König die göttliche Welt und wurde deswegen auch meistens, gerade auch in Ägypten wie Pharaon zum Beispiel, wurde von dem Volk als Gott selbst angebetet.
00:07:32: Das heißt, der Könige war eigentlich Gott.
00:07:34: Er war Teil des göttlichen Pantheons teilweise und er wurde angebeted.
00:07:39: Und Israel sagt wir wollen eigentlich auch so einen Menschen, der aber irgendwie gleichzeitig Gott ist.
00:07:45: Und eigentlich steht aber fest für das Volk, Sie haben diesen Bund geschlossen am Berg Sinai und haben gesagt ja Gott, eigentlich bist du unser König.
00:07:54: Eigentlich wollen wir dir nachfolgen!
00:07:57: Jetzt sagen sie aber Wir wollen unseren alten König nicht mehr.
00:07:59: Gib uns einen neuen.
00:08:01: Anders gesagt Gott, wir brauchen dich gar nicht mehr so sehr und Samuel gibt uns irgendwie ein menschlichen König der so handelt wie ein Gott und der uns anleiten kann.
00:08:09: wieso?
00:08:10: Gib uns einen König, der uns richtet.
00:08:12: Der uns vorangeht, der unsere Kriege
00:08:14: führt.".
00:08:16: All das was eigentlich vorher Gott getan hat wollen Sie jetzt mit einem anderen König erreichen.
00:08:20: und die Reaktion von Samuel dem Richter und Propheten Gottes, der Gott dient ist da eigentlich verständlich.
00:08:26: er wird ziemlich wütend aber ich glaube er schreit die Leute nicht komplett zusammen sondern er zieht sich erstmal zurück und redet mit Gott und sagt ihm so Gott ich weiß nicht was ich damit anfangen soll.
00:08:36: diese leute wollen dich nicht mehr.
00:08:39: Und da antwortet gegen Gott, in Pferd sieben was wir gerade gelesen haben.
00:08:42: Da sprach der Herr zu Samuel höre auf die Stimme des Volkes und allem was sie dir gesagt haben denn nicht dich haben sich verworfen sondern mich haben Sie verworffen dass ich nicht König über sie sein soll.
00:08:54: also wohl das Volk Gott ablehnt und ihm sagt dass er eigentlich nicht mehr gebraucht ist sagt Gott zu dem Volk ja weiß was Samuel gibt ihnen was ihr wollt.
00:09:05: Gib ihn einfach einen König.
00:09:06: Und übrigens Samuel, nimmst du auch nicht persönlich?
00:09:08: Ja klar die haben dich abgelehnt und deine Söhne wollen ja auch nicht.
00:09:11: aber am Ende des Tages geht es nicht um dich als Person sondern sie haben mich abgelehnd.
00:09:15: Sie haben Gott selbst abgelehmt!
00:09:18: Das kommt dir jetzt vielleicht wenn man das so beschreibt ein bisschen trocken rüber, bisschen sachlich sowieso wie so ein.
00:09:23: Herr Gott danke wir brauchen dich nicht mehr.
00:09:25: Aber mit dieser Ablehnung ist etwas zu tief Persönliches verbunden Denn eigentlich hat Israel immer und immer wieder, wenn sie Gott abgelehnt haben, ihm das Herz aus der Brust eigentlich rausgerissen und darauf rumgetrampelt.
00:09:39: Sagt sie Gott du rettest uns die ganze Zeit wir haben zwar eine Liebesbeziehung aber weißt was?
00:09:44: Wir brauchen dich einfach nicht mehr!
00:09:46: Stell dir vor du bist verheiratet und dein Partner betrügt dich die ganze zeit Und er sagt immer wieder sorry es tut mir wirklich unfassbar leid und Du sagst ja okay komme ich helfe dir und weist eigentlich dass der Partner gerade schon wieder die nächste Affäre plant und weist eigentlich, dass dein Partner es überhaupt nicht ernst meint.
00:10:07: Und Gott obwohl er sie liebt wird die ganze Zeit von seinem Volk betrogen und verraten.
00:10:14: Und trotzdem steht hier dieser Satz wo das Gott sagt gib ihren Wünschen nach Gib ihnen ein König.
00:10:23: Warum macht Gott das?
00:10:25: Warum sagt er nicht einfach okay ich bin weg ich bin raus ist mir jetzt wirklich zu blöd noch der ganzen zeit hier?
00:10:30: Oder er ist ja Gott, der kann auch einfach ein paar Blitze vom Himmel schicken und kann die alle töten.
00:10:34: Gerade auch diese Anführer, die diesen frechenden Wunsch geäußert haben.
00:10:37: Warum macht Gott das nicht einfach?
00:10:40: Das ist eine gute Frage!
00:10:41: Und auf diese Frage kommen wir ganz am Ende noch mal zurück.
00:10:44: Aber zuerst einmal machen wir weiter und Gott sagt zu ihnen ihr dürft einen König haben aber er sagt ihnen dann auch in Vers Neun so höre nun auf ihre Stimme doch verwahne sie ausdrücklich und verkündige ihnen das Recht des Königs der über sie herrschen wird.
00:11:04: Also Gott sagt hier, ihr könnt einen König haben aber ich werde diesen König einsetzen und das ist scheinbar so ein Kompromiss.
00:11:12: Ihr bekommt einen Könige aber ich such ihn aus und ich sage auf diesem König wie er sich verhalten soll und Gott weiß Sammel dann darauf finden dass er sieht das Recht des Königs lehren soll.
00:11:22: dieses rechtes Königs war schon Jahrhunderte vorher aufgeschrieben worden als noch gar kein König abzusehen.
00:11:28: Und dieses Recht lesen wir in fünfte Mose, siebzehn vers vierzehn bis zwanzig.
00:11:33: Könnt ihr gerne noch mal zu Hause ein bisschen genauer nachlesen?
00:11:34: Wir gehen jetzt gleich nur auf zwei Pferse darauf ein und dort lesen weh dass dieser König der von Gott ausgewählt werden soll und diese diese Königslinie die dann auch den nächsten Jahrhunderte weitergehen soll Dieser König soll eben nicht so sein wie die ganzen Könige drum herum.
00:11:51: dieser Königs sollen nicht göttlich verehrt werden.
00:11:54: Er darf nicht zum Beispiel die Rolle auch des Priester einnehmen, er darf nicht das machen was er möchte.
00:12:01: Er steht unter dem Gesetz wie jeder andere also ein bisschen wie die konstitutionelle Monarchie der Neuzeit teilweise und da stehen auch noch andere Dinge drin, die er nicht tun soll.
00:12:12: Er sollte zb nicht nach militärischer Macht streben, er soll sich nicht viele Frauen aussuchen, er sollen sich nicht Gold- und Silber anhäufen Vor allem eine Sache tun.
00:12:24: Das sind ganz viele Dinge, die ja nicht tun soll.
00:12:25: es gibt aber eine Sache, die soll auf jeden Fall tun.
00:12:28: Das lesen wir in Fünftelmose siebzehn, die Ferse achtzehnt und neunzehn.
00:12:32: Da steht, wenn er dann auf seinem göttlichen ... Auf seinem königlichen Tron sitzt so soll er eine Abschrift dieses Gesetzes das vor den levitischen Priester liegt in ein Buch schreiben lassen Und dieses soll bei ihm sein oder soll darin lesen alle Tage seines Lebens damit er lernt dem Herrn seinen Gott zu fürchten Damit er alle Worte des Gesetzes diese Satzungen bewahrt und sie tut.
00:12:57: Also dem König wird gesagt, er soll sich eine Abschrift von dem ganzen göttlichen Gesetz anfertigen lassen und er soll es sich täglich mit diesem Gesetzen, diesen Geboten anders gesagt.
00:13:08: Er soll sich tägtlich mit Gott selbst beschäftigen.
00:13:12: Und der König ist Gottes Repräsentant und seine Aufgabe ist es eigentlich nicht eigene Gesetze zu machen, nicht seine eigene Rechtsprechung durchzusetzen sondern die schon bestehende Rechtsprechungen von Gott, das schon bestählende Gesetz von Gott anzuwenden.
00:13:27: Genauso wie wenn jemand heute an die Macht kommt, in so einer konstitutionellen Monarchie geht es nicht darum dass er König wird und dann die ganze Verfassung und alle Gesetze komplett ändert und umschmeißt.
00:13:38: Dann wären wir wieder in einer Diktatur.
00:13:40: aber hier geht's darum Er steht unter diesem Gesetz Und er soll sich mit diesem Gesetz beschäftigen.
00:13:46: und dadurch erst lernt er Gott zu fürchten ihn zu ehren ihn zu lieben.
00:13:51: und die Folge ist Wenn er Gott fürchtet wenn er ihn liebt dann fürchtet er sich auch nicht vor der Meinung von Menschen.
00:13:57: Dann geht es ihm auch nicht darum, Menschen zu gefallen, dann geht es ihn aber auf der anderen Seite auch nicht daran Menschen zu schaden und seine eigene Herrschaft abzusichern.
00:14:05: Und Samuel wiederholt dieses Gesetz und ergänzt das dann.
00:14:08: wenn man in Erste Samuel VIII weiterlesen würde, ergänzte es da noch mit einigen anderen praktischen Auswirkungen.
00:14:13: Das ist eigentlich ganz witzig.
00:14:14: hier versucht Wenn man das weiter liest, versucht er eigentlich dem Volk diesen König so unattraktiv und so nervig und so anstrengend wie nur irgendwie möglich zu machen.
00:14:25: Und sagt ihn, boah der wird eure Söhne müssen in den Kriegsdienst, eure Töchter werden für den Arbeiten müssen!
00:14:30: Der wird eure besten Ecker, wird er sich holen?
00:14:33: Der wird eure Tiere nehmen?
00:14:35: Ihr müsst zehn Prozent Steuern noch obendrauf zahlen?
00:14:38: Versucht ihn so richtig zeigen... Das wird euch wirklich schlecht gehen unter dem.
00:14:44: Wollen wir trotzdem?
00:14:45: Hört sich richtig gut an, noch mehr Steuern zu zahlen.
00:14:48: Noch mehr zu arbeiten.
00:14:49: Richtig klasse Idee!
00:14:51: Man denkt sich so was ist los bei euch?
00:14:54: und dann sagt er auch noch einen sehr interessanten Satz.
00:14:56: Er sagt nicht dass der König euch richten wird, er sagt dieser König wird über euch herrschen Und später wird klar dieser Könige wird sie beherrschen und Sie müssen nach seiner Pfeife tanzen.
00:15:09: Und dann heißt es nicht, dass der König die Kämpfe des Volkes kämpfen wird.
00:15:14: Nee, nee, nee!
00:15:15: Das Volk darf schön die sinnlosen Kämpfen vom König austragen und dazu verpflichten sie sich damit.
00:15:22: aber das Volk will unbedingt einen König und dieser König ist Saul, der erste König von Israel.
00:15:29: und dieser Mann sieht echt gut aus beschrieben.
00:15:33: So richtig großer, hübscher, starker Mann.
00:15:35: und am Anfang denken sich alle das ist wirklich der perfekte König!
00:15:39: Und am Anfang geht es auch richtig gut mit ihm.
00:15:42: seine erste Schlacht ist total begeisternd und beeindruckend dass ganze Volk feiert ihn als König.
00:15:49: er fängt echt gut an und lässt dann aber echt ziemlich schnell nach denn es gibt an einer Stelle das lesen wir in erstes Samuel dreizehn gibt es Krieg gegen die verfeindeten Filista Und darauf versammelt Saul seine Männer zum Krieg.
00:16:04: und Samuel, der immer noch da ist.
00:16:07: Der immer noch Richter war nicht mal, aber er war immer noch Brief da, sagt hey in sieben Tagen werde ich zu euch kommen und nach diesen Tagen werden wir einen Opfer.
00:16:16: Gott bringen und Gott wird uns helfen und Gott würde dann auch wirklich uns den Sieg schenken.
00:16:21: Und Saul sagt so, ja richtig klasse Idee.
00:16:24: Wir treffen uns da und dann stehen sich diese beiden Heere gegenüber hier die Israeliten und auf der anderen Seite die Philista und zu den Tage vergehen.
00:16:33: Die Israeliten schauen sich das Herr dahinten an und es werden immer mehr.
00:16:36: Da kommen immer mehr Leute.
00:16:37: dieses Herr wird immer größer und immer stärker sodass die Leute hier richtig Angst bekommen.
00:16:43: Und Saul merkt okay, sie bekommen Angst und ist nicht mehr viel.
00:16:47: Da müssen nur noch ein paar Leute dazukommen.
00:16:49: Auf der anderen seite laufen die mir weg Und erwartet sieben Tage, wobei eigentlich nicht ganz.
00:16:56: Erwartet fast sieben Tage und dann auf einmal sagt er sich okay bevor die mir hier weglaufen, bevor meine Krieger mir abhauen und ich am Ende alleine stehe bringe ich dieses Opfer jetzt selber, dieses Brandopfer um meine Leute zu motivieren damit wir diesen Krieg irgendwie noch gewinnen können.
00:17:13: Wir kämpfen ja auf verlorenem Posten aber das Problem ist er darf dieses Opffer gar nicht ausführen.
00:17:20: Das ist nicht sein Job.
00:17:21: Das ist nicht das, was ein König macht.
00:17:24: Und Saul wusste in diesem Moment ich schaffe es nicht alleine.
00:17:27: Ich brauche Gottes Hilfe!
00:17:29: Er wusste, dass er dieses Opfer braucht aber er wollte trotzdem nicht Gottes Weg gehen.
00:17:34: Er wollte trotzdem nichts Gottes Timing vertrauen.
00:17:37: Er hat auf seine eigene Stärke, auf seine eigenen Motivationsfähigkeit vertraut und er hatte vor allem Angst davor, dass die Leute ihm nicht mehr folgen.
00:17:47: Sauer hat eigentlich das Wichtigste, was ein König tun soll nicht getan.
00:17:51: Er hat sich nicht Gott untergeordnet sondern er hat sich über die Gebote Gottes hinweg gesetzt und hat sie selbst zu einem Gott erklärt.
00:17:59: So genau da ist wo Gott gesagt hat, dass sollte ihr nicht machen!
00:18:02: Ihr sollt euch nicht über die Gebote hinweg setzen und euch selbst Zu einem Gott machen also Gott spielen.
00:18:08: Genau das solltet ihr nichtmachen.
00:18:09: Und Sauer diese Ordnung von Gott nicht respektiert sondern er hatte viel größer Respekt vor der menschlichen Ordnungen vor der Angst der Menschen.
00:18:17: Und die Folge davon ist, dass er sein Königtum verlierend wird und nicht nur das.
00:18:21: wenn man diese Geschichte von Saul weiter liest wie geht noch lange?
00:18:26: dann geht es immer weiter abwärts.
00:18:28: Saul wird ganz ganz viele unschuldige Menschen töten.
00:18:31: Samuel wird versuchen die Toten zu beschwören und Samuel wird am Ende Selbstmord begehen.
00:18:38: Ab jetzt geht's abwärtn Nicht nur mit ihm sondern allgemein mit den Königinnen Auch wenn es immer wieder Lichtblicke gibt.
00:18:45: Und das fängt an mit diesem kleinen, großen Ungehorsam.
00:18:49: und die Geschichte von Saul ist besonders tragisch.
00:18:51: aber wenn wir uns in den nächsten Wochen die verschiedenen Könige anschauen, werden wir merken, sie haben alle in einem gewissen Moment ihres Lebens vergessen wer Sie sind.
00:19:01: Sie sind Könige, aber Sie sind nicht Gott!
00:19:06: Und alle Könige spielen an dem einen oder anderen Punkt Gott.
00:19:10: Das hat grausame und brutale Auswirkungen Teils auf Sie und vor allem auch die vielen Menschen, über die sie gesetzt sind.
00:19:20: Und zum Abschluss kommen wir noch einmal zu der Frage von vorhin zurück.
00:19:25: Warum gibt Gott Ihrem Wunsch nach?
00:19:29: Wenn Gott das mit den Kürdigen doch eigentlich nicht will, warum gibt er diesen Wunschnach und sorgt dafür dass dieses Karussell aus Gewalt erst ins Laufen kommt?
00:19:38: Warum sagt er nicht einfach ich bin weg!
00:19:40: Ich halte mich daraus.
00:19:42: Schaut doch, wie ihr selber klar kommt.
00:19:43: Warum?
00:19:44: Wie gesagt, vermute nicht die Blitze vom Himmel und bringt dir einfach um damit dieser Quatsch ein Ende hat!
00:19:48: Warum macht Gott das
00:19:49: nicht?!
00:19:51: Wir können es aber auch uns manchmal persönlich fragen.
00:19:55: Warum geht Gott mit uns weiter unseren Weg bei dem Ganzen Mist den wir immer wieder machen?
00:20:01: Wenn Gott doch nicht will dass wir egoistisch leben Dass wir anderen Menschen schaden dass wir uns immer wieder wie Könige aufführen in unserem kleinen Herrschaftsbereich Warum hilft dieser Gott uns dennoch immer wieder?
00:20:14: Warum bewahrt der Gott uns denn noch immer
00:20:16: wieder?".
00:20:19: Warum lässt er nicht einfach Blitze runterkommen, sodass es vorbei ist.
00:20:23: Warum ist dieser Gott immer noch mit uns unterwegs?
00:20:29: Der erste Grund, glaube ich, ist dass er dem Volk und das er uns etwas durch diese Könige zeigen möchte, nämlich dass Könige an sich uns nicht retten können.
00:20:41: Gott zeigt Israel, euer Wunsch nach einem König wird euch nicht glücklich machen und er wird euch auch nicht retten.
00:20:47: Das was ihr wirklich tief drin in eurem Herzen wollt nämlich Sicherheit ein Vorbild jemanden der euch liebt, jemanden die euch in euren Kämpfen unterstützt das werdet ihr keinem menschlichen König bekommen Denn durch die Könige wird das Volk schlussendlich von Gott und seiner Liebe weggeführt Und als billigen Ersatz bekommen sie ganz viele wankelmütige Könige.
00:21:09: Aber Gott möchte auch uns heute persönlich durch die Geschichte der Könige zeigen, dass unsere Wünsche, unsere Sehnsüchte nach Sicherheit, nach Freude, nach Vorbildern, nach jemandem, der für uns kämpft und für uns einsteht.
00:21:22: Dass das nicht in menschlichen Königinnen gefunden werden kann!
00:21:27: Und ich glaube wir versuchen manchmal selbst dieser König zu sein und Selbstsicherheit zu geben und selbst irgendwie zu helfen Und haben uns selbst zum Retter und Helfer auserkoren.
00:21:40: Ich muss nur die beste Version meiner Selbstwerden, dann werde ich helfen
00:21:44: können.".
00:21:45: Oder man hat andere Personen zu seinem Retter außer Korn?
00:21:49: Mein Partner oder wenn ich endlich wieder in einer Beziehung bin der soll mich unbedingt retten, der soll mir helfen!
00:21:54: Meine Firma die sollen mir Wert geben.
00:21:56: mein Bundeskanzler soll viele Reformen machen damit es mir gut geht.
00:21:59: Man sucht sich andere Leute.
00:22:02: Die sollen jetzt mich retten.
00:22:04: Die sollen mir helfen, die sollen mir zu einem guten Leben verhelfen.
00:22:08: und Gott zeigt uns dass menschliche Könige uns nicht retten können das sie unsere Sehnsüchte niemals erfüllen können.
00:22:14: Er zeigt uns aber noch ein zweites Dass er durch die Könige einen guten Plan hat die Menschen und die ganze Welt zu retten.
00:22:24: Gott zeigten dieser stelle in erstes Samuel acht.
00:22:27: die könige waren eigentlich ursprünglich Nicht das was er sich vorgestellt hat aber jetzt hat er sie in seiner Souveränität, seine Allmacht gebraucht um uns durch sie Rettung zu bringen.
00:22:40: Gott hat Israel gesagt ich habe mich euch versprochen.
00:22:43: Ich habe einen Bund mit euch und ich lasse diesen Bund nicht los.
00:22:46: Wir haben eine Beziehung und ich liebe euch.
00:22:48: Und was ich euch versprochen habe das halte ich.
00:22:51: Deswegen werde ich euch nicht einfach.
00:22:53: wenn ihr irgendwas falsch macht werde ich Euch nicht einfach mal eben schnell töten sondern ich halte an euch fest umzukehren, auch wenn es mich am Ende alles kostet.
00:23:06: Und Gott hat auch einen Plan für dich und auch für mich!
00:23:09: Gott sieht unsere Fehler, unsere Ego-Trips, unser Herz – und Gott liebt uns, auch wen wir immer wieder versuchen, unser kleines Königreich zu bauen und es zu beherrschen.
00:23:19: Gott hat einen Plan, um uns zu retten.
00:23:22: Und God sagt in den Israeliten damals voraus, dass es ein Nachkommen der Könige geben wird.
00:23:27: Der nicht nur euch, sondern die ganze Welt retten wird.
00:23:32: Es wird einen König geben, der eure Kämpfe kämpfen wird.
00:23:34: Es wird ein König kommen, der nicht einen Thron besteigen wird.
00:23:39: Sondern dieser König wird stattdessen ein Hügel namens Golgatha hochklettern.
00:23:44: Auf seinem Kopf wird keine Goldkrone sein sondern eine Dornenkrone und als dieser Könige ans Kreuz geschlagen wird lässt man über ihm ein Schild anbringen.
00:23:53: Jesus Christus König der Juden.
00:23:57: All die unvollkommenen, wankelmütigen Könige des alten Testaments weisen auf diesen einen perfekten Königin.
00:24:04: Auf Jesus Christus!
00:24:06: Auf den der noch kommen soll und Jesus war nicht nur Repräsentant Gottes sondern er war Gott selbst.
00:24:12: Jesus war ein wahrer Diener der Menschen und Jesus ließ seine Krone im Himmel und ging für uns an das Kreuz Und auf Jesus wurde alles Böse der Welt abgeladen und er nahm dieses ganze Böse mit ins Grab.
00:24:29: Jesus starb damit wir, damit du nicht für deine bösen Taten sterben musst!
00:24:33: Und Jesus ist der wahre König, der dich liebt, der Deine Kämpfe kämpft und der Dich in seine Familie aufnehmen will.
00:24:41: Wir können – Du kannst heute Teil dieser Familie Gottes werden.
00:24:45: Der erste und entscheidende Schritt ist das die Krone auf deinem Kopf, die du trägst, dass du diese Krone ablegst.
00:24:56: Jesus, du bist jetzt mein König.
00:24:58: Du bist jetzt meine Herr und ich möchte dir nachfolgen weil ich ganz genau weiß solange diese Krone auf meinem Kopf ist werde.
00:25:05: Ich bin nicht dazu fähig so vielen Menschen Schaden anzurichten Und vor allem bin ich nicht dazu Fähig mich selbst zu retten.
00:25:15: Du sollst jetzt mein könig sein und ich Möchte dir nach folgen und wenn du das tust dann wirst du einen König in deinem Leben haben der nicht für sich selbst gelebt hat Sondern der alles für dich gegeben hat.
00:25:27: Und wenn du dein eigener König sein willst, dann will ich dich dazu ermutigen die Geschichte der Könige immer weiter zu lesen.
00:25:33: In der Bibel gibt es ganz viele Beispiele, die alle nicht gut ernten und die alle immer wieder zeigen.
00:25:39: Es braucht einen wahren König!
00:25:41: Es braucht diesen Warenkönig Jesus.
00:25:45: Warum beschäftigen wir uns in den nächsten Wochen mit Königern?
00:25:49: Damit wir uns immer wieder die eine Frage stellen können Wer ist der König in meinem Leben?
00:25:57: Und ich frage auch dich zum Abschluss, wer ist der König in deinem Leben?
00:26:07: Vater im Himmel, ich danke dir dafür dass du deinen Sohn auf diese Welt geschickt hast.
00:26:12: Ich Jesus, ich Danke dir dafür das du deine Krone im Himmel gelassen hast und dass du auf diese welt gekommen bist und dass Du eine Dornkrone getragen hast.
00:26:21: Dass du Dein Leben für uns gegeben hast!
00:26:25: Und Jesus ich danke Dir dafür, dass wir so eine Freude haben dürfen wenn wir Dich angenommen haben dass wir jetzt Teil deiner Familie sein dürfen, wenn wir dich angenommen haben.
00:26:38: Und ich bitte dich so sehr darum, dass du uns immer wieder begegnest und das du uns zeigst, dass wenn du der König in unserem Leben bist, dann haben wir wirklich die Fülle und die Freude – und dann kann es uns nur gut gehen!
00:26:52: Ich danke dir dafür, dass Du uns auch in unseren Herausforderungen beistehst und dass Du den Weg weißt, dass DU mit uns gemeinsam unsere Kämpfe kämpfst und dass wir darauf vertrauen dürfen, dass Tu uns niemals alleine lässt.
00:27:03: Danke Jesus, dass du alles für uns getan hast.
00:27:07: Amen.
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