König Josia | Könige und Gott

Show notes

Predigt: Anna Kaatz
Serie: Könige und Gott

In dieser Predigt wird die Geschichte von König Josia aus 2. Könige 22–24 und 2. Chronik 34–35 behandelt. Josia wird als Urenkel Hiskias beschrieben, der bereits mit acht Jahren König wurde und im Südreich Juda herrschte. Er wird als der letzte gottesfürchtige König aus dem Haus David vor der babylonischen Gefangenschaft vorgestellt.

Zunächst wird die religiöse Situation seiner Zeit geschildert. Das Land war von fremden Göttern, Mischformen des Glaubens, Altären, Götzenbildern und Kultpraktiken geprägt, auch in Jerusalem und sogar im Tempel. Josia begann mit sechzehn Jahren, Gott zu suchen, und leitete später religiöse Säuberungen ein, indem er Kultstätten, Aschera-Pfeiler und Götzenbilder zerstören ließ.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Fund einer Gesetzesrolle bei Tempelreparaturen. Als Josia daraus vorlesen ließ, erschrak er über den Verstoß des Volkes gegen Gottes Gebote. Die Prophetin Hulda bestätigte die Echtheit des Buches und kündigte das Gericht über Juda an, sagte Josia aber auch, dass es nicht zu seinen Lebzeiten eintreffen werde.

Daraufhin versammelte Josia das Volk, ließ das Gesetz vorlesen und erneuerte den Bund mit Gott. Es folgt die Feier eines großen Passafestes in Jerusalem. Danach verschärfte Josia seine Reformen und ging gegen weitere Kultstätten und Priester vor.

Im zweiten Teil wird die Bedeutung dieser Geschichte für Christen ausgelegt. Das Gesetz wird als Maßstab des Bundes beschrieben, den niemand vollkommen erfüllen kann. Deshalb wird Jesus als die Lösung dargestellt: Er erfüllt das Gesetz, nimmt den Fluch auf sich und begründet den neuen Bund, den Jeremia angekündigt hatte.

Abschließend wird betont, dass Gottes Ziel nicht bloß Regelgehorsam, sondern Beziehung ist. Der neue Bund wird als Werk des Heiligen Geistes beschrieben, der das Herz verändert. Die Zuhörer werden eingeladen, ihre eigene Beziehung zu Gott, ihr Vertrauen auf Leistung und mögliche „falsche Götter“ zu prüfen.

Show transcript

00:00:00: Stellt euch vor, ihr lebt in einer Zeit, in der man den Gott Israels fast vollkommen vergessen hat.

00:00:07: Jeder glaubt an einen anderen Gott oder fühle ich sogar an unterschiedliche Religionen – hier ein bisschen Buddhismus dort ein bisschen Christentum da ein wenig Esoterik- oder Agnostizismus.

00:00:18: Klingt ziemlich vertraut, oder?

00:00:20: In genau solch einer Zeit lebte der König Josiah!

00:00:25: Ihr findet seine Geschichte in Zweiter König, Zweihnzwanzig bis Vierhnzwzicht und in Zweite Chronik, Vierhntreißig bis Fünfund Dreißig.

00:00:33: Ich werde diese Texte auch nicht vorlesen weil das völlig den Rahmen sprengen würde aber ihr könnt es gerne zu Hause nachlesen und ich möchte euch einfach so ein bisschen in sein Leben und Wirken hineinnehmen!

00:00:46: Wir setzen uns gedanklich zurück ins Altatum und zwar genau ins siebte Jahrhundert für Christus.

00:00:52: Josiah war der Ohrenkel von König Jeskia für all die, die der Predigtreihe folgen und er wurde bereits mit acht Jahren König nachdem sein Vater bei einer Verschwörung getötet worden war.

00:01:06: Im Gegensatz zu seinem Vater Amon und seinem Großvater Mannasse tat er was dem Herrn gefiel.

00:01:12: Mit dieser Einleitungsprase beginnen eigentlich alle Könige oder fast alle Königin im Buch der Könige.

00:01:18: Also da steht entweder, er tat was dem Herrn gefiel?

00:01:21: Oder er tat das dem Herrn misfiel?

00:01:24: Die Könige die dem Herrn missfielen waren häufiger und die, die dem Herren gefielen, die waren dieselbneren!

00:01:31: Er war der letzte Gottesfürchtige König aus dem Hause Davids vor der babilonischen Gefangenschaft und er herrschte von sixhundertneununddreißig bis sechshundert neun vor Christus.

00:01:44: Josia, nicht so verherrschen mit Joshua, herrste über das Königreich Judah.

00:01:50: Das Nordreich war damals schon seit circa hundert Jahren unter asyrische Herrschaft.

00:01:55: Ihr seht es hier auch auf der Karte also dass das Unterricht des Südreich ich muss mal überlegen wo Norden und Süden ist genau also Südrecht-Huda.

00:02:05: Seine Mutter Jedida wird namentlich genannt, was wichtig ist.

00:02:09: Denn wenn Könige sehr jung waren dann war die Königsmutter auf diejenige, die im Namen ihres Sohnes regierte bis dieser alt genug war um das selber zu machen.

00:02:19: Auch stand er wahrscheinlich unter dem Einfluss von Vormündern und Propheten zum Beispiel Jeremia und Siphania, die zur seiner Zeit lebten.

00:02:28: Dieser hatten offensichtlich einen guten Einfluß auf ihn Und auch die Mutter wird einen guten einfluss auf ihn gehabt haben Denn in der Bibel steht, dass Josiah mit sechzehn Jahren anfing Gott zu suchen.

00:02:40: Zu der Zeit als Josiah Kind war, wuchs er in einer Umgebung auf die man als multi-religiös bezeichnen konnte.

00:02:47: Überall im Land, auf dem Hügeln unter den Bäumen existierten Altäre und Opferstätten.

00:02:54: Dort opferten die Menschen zwar auch dem Gott Jahwe aber sie vermischten ihren Glauben komplett mit denen der kananitischen Nachbepfölgeron.

00:03:03: Jeder Haushalt hatte so kleine Götterfiguren, sogenannte Aschera-Pfeilerfiguren die als Fruchtbarkeis und Schutzammerlette dienten.

00:03:13: Man weiß das wenn man sie bei Ausgrabungen gefunden hat und man hat so viele gefunden dass man sich vorstellen kann wie viele davon ursprünglich existierten.

00:03:22: Und selbst direkt im Tempel in Jerusalem im Tempel Gottes wurden Sonne, Mond und Sterne verehrt.

00:03:29: Die Altäre für den Gott Baal und die Fruchtbarkeitsgöttin Ashera standen dort.

00:03:35: Und in den Gebäuden des Tempelbezirks lebten Tempeprostituierte.

00:03:40: Es war also ungefähr so, als wenn man hier im Gemeindehaus noch ein Buddha und ein paar Hindustaturen aufstellen würde oder vielleicht eine Statue von Odin und an der Wand würde ein Pentegramm hängen.

00:03:54: Jerusalem war voller Althere, Götterstatuen, Astrologen, Totenbeschwörern und den Göttern wurden teilweise sogar Kinder geopfert.

00:04:03: In der Bibel wird das bezeichnet als für den Molloch durch das Feuer gehen.

00:04:08: Man versuchte damit die Gunst der Götten zu erhalten um beispielsweise Katastrophen oder Hungersnöte abzuwenden.

00:04:15: Der Jahweglaube an den einzig wahren Gott war nur einer unter vielen Aber Josiah suchte den Gott seines Stammvaters David.

00:04:25: Das heißt, er wollte nach dem Willen Gottes leben!

00:04:29: Mit zwanzig Jahren begann er dann laut dem Bruch Chronik mit den ersten religiösen Säuberungen.

00:04:35: Also man kann davon ausgehen obwohl er in einem sekulären Umfeld aufwuchs dass er die zehn Gebote durchaus kannte und das ihm schon klar war, dass es im Gottes Augen nicht richtig war fremde Götter zu verehren.

00:04:47: Wer kann mir noch mal sagen wie das erste Gebot heißt?

00:04:51: Ganz

00:04:51: laut?!

00:04:55: Genau, ich bin der Herr Dein Gott.

00:04:57: Du sollst keine anderen Götter haben neben

00:04:59: mir.".

00:05:01: Und außerdem begann genau zu dieser Zeit auch der Profit Jeremia mit seinem Wirken und der kritisierte die Göttern für Ehrung aufs Schärfste.

00:05:09: Das könnt ihr nachlesen in Jeremias Kapitel II verseben.

00:05:13: Als Propheten bezeichneten übrigens im Alten Test der Mensch die Menschen, die eine Botschaft von Gott verkünden sollten und die oft auch religiöse und gesellschaftliche Missstände kritisierten.

00:05:25: Josiah begann also damit die Höhlenheiligtümer Asherabfehle- und Götzenbilder in Judah und Jerusalem zu zerstören.

00:05:33: In seinem XXVI.

00:05:35: Lebensjahr ordnete er dann umfassende Reparaturarbeiten am Tempel an – der war nämlich vollkommen heruntergekommen.

00:05:43: Und dabei entdeckte man zufällig eine Schriftrolle, die als Gesetzbuch bezeichnet wird.

00:05:50: Es ist zu vermuten dass damit das fünfte Buch Mose gemeint war oder zumindest Teile davon.

00:05:56: Als Josiah sich daraus vorlesen ließ erkannte er wie sehr das Volk Israel gegen das Gebot Gottes Verstoßen hatte in dem es fremde Götter verehrt hatte und der war darüber tief erschüttert.

00:06:11: Dazu muss ich vielleicht noch mal ein bisschen erklären, was im fünften Buch Moser eigentlich steht.

00:06:16: Und zwar wird dort ganz spezifisch erklärt wie der Bund zwischen Gott und seinem Volk funktioniert.

00:06:24: Wenn sich das Volk an Gottes Vorschriften hält erhält es im Gegensatz dazu Fruchtbarkeit Wohlstand Gesundheit und politischen Erfolg.

00:06:34: wenn nicht folgt die Strafe in Form von Armut Krankheiten und Zerstörung des Landes.

00:06:41: Josiah ist also tief erschüttert und zerreißt als Zeichen seiner Reue seine Kleider.

00:06:48: Und dann lässt er die Prophetin Hulda befragen, um herauszufinden wie schlimm das Urteil Gottes wirklich ist.

00:06:56: Hulder ist eine von nur fünf Prophetinnen im alten Testament und sie trägt eine Schlüsselrolle bei den großen religiösen Reformen Josias.

00:07:05: Mit ihrer theologischen Autorität bestätigt sie das gefunden Buch als echtes, verbindliches Gotteswort.

00:07:13: Denn dieses Buch definierte zum ersten Mal verbindlich wer das Volk Israel ist wie es zu Gott steht und welche Gesetze im Alltag gelten.

00:07:24: Und die Hulda bestätigte nicht nur den Buchfund als Wort Gottes sondern sie bestätigten auch das unausweichliche Gericht über das Land Juda.

00:07:34: Sie sagte In Zweite Chronik, thirty-four.

00:07:39: So spricht der Herr der Gott Israels.

00:07:42: Alle Flüche in dem Buch das dem König von Judah vorgelesen wurde werden eintreffen.

00:07:47: Das dort angetrohte Urteil will ich über die Stadt und ihre Einwohner hereinbrechen lassen Denn sie haben mich verlassen und anderen Göttern ihre Opfer dargebracht.

00:07:57: Mit ihren selbstgemachten Götzen haben Sie mich heraus gefordert.

00:08:01: Mein Zorn über diese Stadt ist wie ein Feuer dass nicht mehr erlöscht.

00:08:06: Josiah versprach sie aber, dass er dieses Gericht aufgrund seiner Reue nicht mehr zu seinen Lebzeiten erfahren würde.

00:08:13: Sondern das er in Frieden begraben werden würde!

00:08:17: Als Reaktion auf ihr Urteil versammelte Josiah das ganze Volk, las ihn das ganze Gesetzbuch vor und erneuerte den Bund, den Gott schon mit Mose am Berg Sine ihr geschlossen hatte.

00:08:30: Der König stand an seinem Platz bei der Säule.

00:08:33: Nachdem die Lesung beendet war, schloss er mit dem Herrn einen Bund und schwor.

00:08:37: Wir wollen wieder den Herrn gehorchen!

00:08:40: Von ganzem Herzen und mit aller Hingabe wollen wir nach seinem Gesetz leben und seine Gebote und Weisungen befolgen.

00:08:47: Wir will alle Bundesbestimmungen einhalten, die in diesem Buch aufgeschrieben

00:08:51: sind.".

00:08:52: Das ganze Volk schlosse ich diesem Versprechen an.

00:08:56: Wenn ich es richtig verstanden habe, ist das übrigens das Shammai Israel.

00:08:59: Was er da aufgreift was in fünfte Mose auch schon genannt wird und was für die Juden bis heute eine unglaublich große Bedeutung hat.

00:09:09: Was sie als erstes hören wenn sie geboren werden als letztes wenn sie sterben was sie früh als erstens beten und abends wenn sich schlafen gehen.

00:09:17: Kurz nachdem er dann das Volk Israel wieder auf diesen Bund eingeschworen hat, organisierte er ein gigantisches Zentral in Jerusalem gefeiertes Passafest.

00:09:29: Also das Fest dass die Juden an die Befreiung aus der Sklaverei erinnern sollte.

00:09:35: Dieses Fest war so groß wie seit vierhundert Jahren nicht mehr.

00:09:39: Insgesamt wurden dabei forty-fünf Tausend Tiere geschlachtet.

00:09:43: also es muss gigantisch sein.

00:09:44: man kann sich's eigentlich nicht vorstellen.

00:09:47: Und nach diesem Fest verschärfte er seine Reform noch mal drastisch, um die Vorgaben des neu gefundenen Buches exakt zu erfüllen.

00:09:55: Er zerstörte sämtliche Kohlstätten fremder Götter und machte sie kultisch unrein sodass sie nicht mehr nutzbar waren.

00:10:02: Er zerstörte die Feuerstättern in denen Kinder den Göttern geopfert waren und indem er sie zur Müllhalde machte... ...und er ging gewaltsam gegen die Priesterform – und ließ sie sogar hinrichten!

00:10:15: Vielleicht fragt ihr euch, warum Gott eigentlich so ein großes Problem mit der Verehrung anderer Götter hatte.

00:10:21: Hätte er nicht ein klein wenig toleranter sein können?

00:10:25: Der Prophet Jeremia beschreibt das mit eindrücklichen Worten und zwar vergleichtert die Beziehung zwischen Gott und seinem Volk mit einer Ehebeziehung Und indem das Volk auch noch andere Götte verehrte war es als ob einer der Ehepartner fremdgehen würde.

00:10:41: Das heißt, es verletzt die Beziehung zwischen Gott und den Menschen im tiefsten Inneren.

00:10:47: Und so ist das auch noch heute.

00:10:49: Jesus und irgendetwas anderes auf derselben Ebene funktioniert nicht!

00:10:54: Ich muss an dieser Stelle ehrlich zugeben, dass es für mich als Millennial nicht ganz einfach war, das zu lesen – besonders das mit der Hinrichtung der Priester.

00:11:02: Ich bin zum Beispiel absolut gegen die Todesstrafe und ich möchte an dieser Stelle auch noch mal ganz deutlich sagen, wer als Christen folgen der Maxime von Jesus liebt einander so wie ich euch geliebt habe.

00:11:14: Johannes XIII.V.

00:11:17: Und liebt eure Feinde Matthäus V. Kein Handeln eines sogenannten Ungläubigen rechtfertigt für uns Christen Gewalt gegen andere.

00:11:29: Aber bei der Zerstörung der Kultstätten für Kinderopfer Sympathisieren wir vielleicht schon eher mit Josia und denken, meine Güte!

00:11:36: Was war das für eine furchtbare Zeit in der es Menschenopfer gab und sogar Kinder geopfert wurden?

00:11:41: Zum Glück gibt's das heute nicht mehr.

00:11:44: Nein wirklich

00:11:45: nicht?!

00:11:46: Heutzutage opfern wir unsere ungeborenen Kinder auf dem Alltag der Selbstverwirklichung Wir opfern unser Geld auf den Alltag des Konsums Und wir opfern unsere Zeit auf dem Alter der Selbstoptimierungen.

00:12:01: Und selbst Statuen von Butter oder anderen Göttern sind doch allgegenwärtig und stehen in vielen Wohnungen.

00:12:08: Aber zurück zu Josia, sein Ende ist schnell erzählt!

00:12:13: Er stirbt einen plötzlichen tragischen Tod mit bereits neununddreißig Jahren – als er aus nicht ganz geklärten Gründen versucht den Pharaon Necho in einer Schlacht bei Megiddo aufzuhalten.

00:12:24: Dabei wird er tödlich verwundet nach Jerusalem gebracht und dort feierlich

00:12:28: bestattet.".

00:12:30: Tragischerweise herrschten nach seinem Tod seine Söhne und die machten die Reform sofort wieder rückgängig.

00:12:37: Und auch das Volk fing wieder an, fremde Götter zu verehren!

00:12:41: Es hatte als sich also nicht im Herzen bekehrt, sondern hatte nur nach außen sein Verhalten verändert.

00:12:47: Nach seinem Tod tritt dann das ein was Hulda profiziet hatte, sechshundert neun vor Christus verlor das Königreich Judah seine politische Unabhängigkeit ist geriet unter fremde Herrschaft und trifftete in den moralischen und religiösen Niedergang ab.

00:13:01: Und kurz darauf kam es zum Babylonischen Exil, also zur Vertreibung aus dem eigenen Land.

00:13:07: Das Ganze hinterlässt für mich irgendwie einen Herben-Nachgeschmack muss ich sagen!

00:13:12: Denn einerseits wird der König Josiah zwar sehr gelobt und sogar als Zweiter Mose bezeichnet weil er das Gesetz wieder in Erinnerungen gebracht hat aber so richtig nachhaltig waren seine Reformen nicht.

00:13:26: Wie können wir jetzt also als Christen auf den Bericht von Josiah schauen?

00:13:32: In diesem Fall hier geht es um die Problematik, dass Gott dem Volk Israel ein Gesetz gegeben hatte, das ihn zeigen sollte wie sie leben sollten.

00:13:40: Wenn Sie die Bedingungen erfüllen werden Sie Segen erfahren.

00:13:44: wenn nicht wird der Fluch über sie hereinbrechen.

00:13:47: Außerdem sollen sie Gott von ganzem Herzen, ganzer Seele und ihrem Ganzen sein lieben.

00:13:53: Könnt ihr mir sagen wie gut es funktioniert wenn ich jemanden sage du musst mich lieben?

00:13:58: Ja genau, es funktioniert nicht.

00:14:00: Denn Liebe ist etwas Freiwilliges!

00:14:03: Gott wusste natürlich auch dass kein Mensch jemals in der Lage ist sein Gesetz komplett zu halten und zwar nicht nur nach dem Buch starben sondern danach wie's gemeint war.

00:14:13: Ich kann zwar vielleicht das Gebot du sollst nicht tötenhalten aber Jesus sagt schon in der Berg predigt das sogar jeder der zu jemand anderem sagt Du Blödmann das Gericht fürchten muss.

00:14:25: Deshalb spricht das neue Testament auch davon, dass wir wie unter einem Fluch stehen wenn wir versuchen das Gesetz zu halten.

00:14:32: Galate drei fest zehn.

00:14:34: Wer dagegen darauf vertraut von Gott angenommen zu werden weil er das Gesetz erfüllt der steht unter einem fluch.

00:14:41: Dass halt.

00:14:42: die heilige schrift sagt für flucht ist wer sich nicht an dieses ganze gesetz hält und danach lebt.

00:14:49: Ich stelle mir das unheimlich anstrengend auch vor für das Volk Israelsmus und unglaublicher Druck gewesen sein.

00:14:58: Also musste eine Lösung her, und zwar keine in der es nur darum geht noch besser zu werden, noch mehr Tiere zu opfern oder sonst was, sondern eine völlig andere.

00:15:08: Denn Gott geht ja nicht in erster Linie um das Erfüllen von Regeln, sondern um eine Beziehung zu ihm – die Lösung ist Jesus!

00:15:18: In Jesus und in ihm hat er das Gesetz vollkommen erfüllt.

00:15:23: Sehe Matthäus, fünf für siebzehn.

00:15:26: Durch ihn sind wir mit Gott in einem neuen Bund verbunden den nicht mehr auf unsere Erleistung beruht sondern allein auf dem Geschenk der Vergebung Gottes.

00:15:37: Noch mal Galata Von diesem Fluch des Gesetzes hat uns Christus erlöst.

00:15:42: als er am Kreuzstab hat er diesen Fluch Aufsicht genommen.

00:15:47: In der Heiligen Schrift lesen wir ja, wer so aufgehängt wird ist von Gott verflucht.

00:15:53: Ich finde es total spannend dass bereits Jeremia, der Prophet, der Huldas Kollege und Zeitgenosse war das angekündigt hat – und das war sechshundert Jahre vor Christus!

00:16:06: Und zwar steht er in Jeremiat einundtreißig fast einundreißig, das lässt sich gut merken….

00:16:11: So spricht der Herr.

00:16:13: Es kommt die Zeit, in der ich mit dem Volk Israel und dem Volg von Judah einen neuen Bund schließe.

00:16:19: Er ist nicht mit dem zu vergleichen den ich damals mit Ihren Vorfahren schloss als ich Sie bei der Hand nahm'n aus Ägypten befreite.

00:16:26: Diesem Bund haben sie gebrochen – obwohl ich doch ihr Herr war!

00:16:30: Der neue Bund, den ich dann mit dem Volks Israel schliese wird ganz anders aussehen.

00:16:36: Ich schreibe mein Gesetz in Ihr Herz — es soll Ihr Ganzes denken und handeln

00:16:40: bestimmen."

00:16:41: Ich werde Ihr Gott sein und Sie werden mein Volk sein.

00:16:46: Ich vergebe Ihnen Ihre Schuld, und denke nicht mehr an Ihre

00:16:49: Sünden.".

00:16:50: Mein Wort gilt!

00:16:53: Im Alten Testament scheiterten die Reform von Josiah daran, dass das Gesetz auf Steintafeln- und Schriftrollen stand – und das Volk von außen zwang.

00:17:01: Und im neuen Testament sehen wir, dass wir durch Jesus unter einem völlig neuen Bund leben.

00:17:06: Indem der Heiligen Geist in unser Herz einzieht und unser Wollen und Denken so verändert, das wir aus Liebe- und freiem Antrieb so leben wollen wie es Gott gefällt!

00:17:18: Wenn wir immer noch glauben, dass Jesus uns nur dann annimmt wenn wir genug für ihn tun, dann glauben wir der Lüge des Feindes – dass wir uns den Himmel selbst erarbeiten können.

00:17:28: Ich habe das selber eindrücklich erlebt.

00:17:31: Ich war ungefähr achtzehn Jahre alt, als ich so ein bisschen selbstzufrieden darüber nachgedacht hab, dass ich doch einen ganz guten Christ

00:17:37: bin.".

00:17:39: Und dann war es so, als ob Gott den Vorhang zur Seite zieht und mir mal einen Blick auf die Wirklichkeit gibt und mir zeigt ja was alles da ist, was nicht in Ordnung is', was ihm nicht gefällt!

00:17:51: Das war ein totaler Schock für mich.

00:17:54: Es hat mir erst einmal gezeigt wie sehr ich Jesus wirklich brauche.

00:17:58: Und diese Lüge kann sich aber auch noch anders zeigen, zum Beispiel in einem schlechten Gewissen.

00:18:04: Dass ich zu wenig für Gott tu oder dass Gott mich niemals annehmen kann weil ich so viel Schlechtes getan habe.

00:18:12: Das alle sind Lügen der Religiosität!

00:18:15: Ich lese zum Schluss nochmal eine Bibelstelle aus Galata-Form, die das nochmal beschreibt.

00:18:21: Trotzdem wissen wir inzwischen sehr genau, dass wir nicht durch Taten wie das Gesetz sie von uns fordert vor Gott bestehen können sondern allein durch den Glauben an Jesus Christus.

00:18:31: Wir sind doch deshalb Christen geworden, weil wir davon überzeugt sind dass wir nur durch den Klauben an Christus von unserer Schuld freigesprochen werden nicht aber weil wir die Forderung des Gesetzes erfüllen denn kein Mensch findet durch gute Werke Gottes Anerkennung.

00:18:47: Damit will ich übrigens nicht sagen, dass es falsch ist etwas für Gott zu tun.

00:18:51: Im Gegenteil!

00:18:52: Wir sind ja berufen Menschen von Gott zu erzählen, Kranke zu heilen und dämonischen Bindungen zu befreien.

00:18:59: aber das alles kommt aus der Beziehung mit Jesus – nicht andersrum.

00:19:03: also als Reaktion darauf was Gott schon für mich getan hat Ich ermutige dich mit Gott darüber zu sprechen was die Basis deiner Beziehungen mit ihm ist Und wo du vielleicht noch auf deine eigene Leistung vertraust.

00:19:17: Wenn du nicht weißt, wie du mit Gott reden kannst, dann sprich mit einem der Pastoren oder Gemeindeleiter.

00:19:23: Oder mit der Person vom Gebetstienst, die hier wahrscheinlich nach dem Gottesdienst stehen wird?

00:19:29: Aber auch wenn du merkst, dass du noch gar keine Beziehung zu Gott hast, dann ermutige ich dich das heute und hier festzumachen – Mit einer Person!

00:19:39: Und für die, die schon länger mit Gott unterwegs sind, fordere ich Dich heraus zu schauen und vielleicht dir auch von Gott zeigen zu lassen, wo in deinem Leben falsche Götter Einzug gehalten haben.

00:19:52: Den du in Form von Zeit oder Geld holdigst und wo Gott dich auffordert, dich von ihnen zu lösen!

00:19:59: Amen.

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