Wie geht Intimität?

Shownotes

Prediger: Manuel Hipke

In dieser Predigt zum Abschluss einer Reihe über die Ehe geht es um Intimität und Sexualität aus biblischer Perspektive. Zunächst werden drei verbreitete Sichtweisen gegenübergestellt: Sex als gewöhnliches körperliches Bedürfnis, als etwas Minderwertiges oder als zentraler Ausdruck der eigenen Identität. Anhand von 1. Korinther 6 wird erläutert, dass Paulus Körper und Geist nicht voneinander trennt. Der Körper gehört zu Christus und soll Gott ehren; sexuelle Unmoral wird deshalb als mehr als eine rein körperliche Handlung verstanden.

Die Predigt beschreibt Sex als Verbindung von Körper, Seele und Geist und ordnet ihn in den Rahmen der Ehe ein. Dieser Rahmen wird nicht als Abwertung der Sexualität dargestellt, sondern als Grundlage für gegenseitige Hingabe und Intimität. Anschließend wird anhand von 1. Korinther 7 betont, dass Sexualität in der Ehe etwas Gutes ist und nicht allein der Fortpflanzung dient. Das Hohelied wird als biblisches Beispiel für gegenseitiges Begehren und den Genuss körperlicher Nähe angeführt. Zugleich wird festgehalten, dass Ehe und Sex nicht die tiefste Erfüllung geben; diese wird in der Beziehung zu Jesus verortet.

Für den Umgang mit Sexualität in der Ehe nennt die Predigt zwei praktische Aspekte: Ehepartner sollen offen über Bedürfnisse, Erwartungen und Grenzen sprechen, und Intimität soll nicht als Leistung verstanden werden, sondern als Ausdruck von Nähe und Liebe.

Im letzten Teil wird die gegenseitige Verantwortung der Ehepartner anhand von 1. Korinther 7 behandelt. Sexuelle Nähe soll nicht als Druckmittel eingesetzt oder einseitig eingefordert werden. Ein zeitweiliger Verzicht wird als gemeinsame Übereinkunft beschrieben, etwa bei Krankheit oder nach einer Geburt. Die Predigt verbindet diese gegenseitige Hingabe mit Jesu Hingabe an die Menschen und schließt mit dem Bild der Hochzeit des Lammes aus der Offenbarung als Ausdruck der Beziehung zwischen Jesus und seiner Gemeinde.

Transkript anzeigen

00:00:00: Heute beenden wir unsere Predigtreihe zum Thema Ehe.

00:00:07: Und ganz am Abschluss wollen wir uns heute dem Thema Intimität und Sexualität in der Ehe widmen, und ich glaube dieses Thema wurde sehr gerne und sehr oft auch in der ganzen Kirchengeschichte immer so ein bisschen stiefmittelig behandelt.

00:00:24: man hat da gern einen Umweg drum herum genommen und wollte darüber nicht wirklich reden Und ich glaube, dass es an sich aber keine gute Sache ist.

00:00:33: Weil nämlich Sex und Sexualität und Intimität etwas ist was von Gott kommt und was gut ist.

00:00:40: Ich glaube wenn wir das der Gesellschaft jetzt einfach mal überlassen das Thema dann werden wir von unterschiedlichsten Dingen geprägt und die Frage ist aber eigentlich was sagt Gott eigentlich zu diesem Thema?

00:00:53: In unserer Zeit, sag ich jetzt einfach mal in unserer Gesellschaft gibt es hauptsächlich drei verschiedene Ansichten über dieses Thema Sex.

00:01:03: Und das erste ist dass man Sex eigentlich wie so ein normales körperliches Bedürfnis erklärt.

00:01:10: Es ist wie wenn man Hunger hat oder es ist so wie wenn Man Durst hat und Wenn man irgendwie das bedürfnest danach hat zum Beispiel was zu essen oder was zu trinken dann geht man dem einfach nach.

00:01:20: Das ist wie wenn ich jetzt zum Beispiel sage, manchmal habe ich einfach Lust auf Schokolade.

00:01:26: Manchmal möchte ich das einfach essen und manchmal gehe ich dem auch einfach nach.

00:01:30: Und genauso geht man mit dem Thema Sex um.

00:01:32: Wenn man jetzt mal Lust drauf hat, wenn man das Bedürfnis danach hat dann geht man dem auch nach.

00:01:36: Das ist so das erste.

00:01:38: Das zweite ist ein bisschen entgegengesetzt.

00:01:42: Da sagt man nämlich dieses ganze Thema Sex und Intimität dass es an sich nicht gut, das ist schlecht.

00:01:48: Und dieses Denken kommt eigentlich aus dem griechischen Denken von früher, vom Philosophen Platon.

00:01:54: Platon war so ein Philosoph der gesagt hat alles Metaphysische, alles Geistliche, Alles was irgendwie mit Denken zu tun hat all das ist irgendwie gut und hoch und erhaben und wichtig und alles was irgendwie Mit unserem Körper zu tun Hat dass es etwas schlechtes Das ist minderwertig und der einzige Grund warum man Sex miteinander hat ist hierfür um Kinder zu bekommen.

00:02:17: Der einzige Grund, um miteinander ein Team zu werden ist damit man den eigenen Namen die eigene Nachkommenschaft irgendwie aufrechterhalten kann.

00:02:24: Das ist der einzige Grund warum man miteinander Sex haben sollte und dieses Denken ist glaube ich heute auch noch in verschiedenen konservativen Kreisen sehr stark verbreitet das nämlich der Körper der Leib irgendwie was Schlechtes ist sei es jetzt im christlich-konservative Bereich sei es aber auch muslimischen oder anderen Bereichen.

00:02:43: Das letzte Denken, was wir heute häufig haben ist.

00:02:46: Dass wir sagen, Sexualität ist nicht nur ein normales Bedürfnis sondern es ist viel mehr.

00:02:52: Heute Sex auch nicht etwas Schlechtes, sondern das Wichtigste überhaupt.

00:02:57: Sex zu haben und Sexualität auszuleben, das ist ein Ausdruck meiner Identität.

00:03:03: Meine sexuellen Wünsche sind wichtig!

00:03:05: Und es wäre falsch die zu unterdrücken, es wäre falsch demnich nachzugehen.

00:03:09: Das ist häufig so wie dieser Spiegel hier.

00:03:12: Und mit diesem Spiegel ist es, wir schauen da rein und es geht um mich.

00:03:17: Genauso gehen auch viele mit diesem Thema Sexualität um!

00:03:20: Es geht um ich, um meine Wünsche, um seine Sehnsüchte, um die Triebe meines Bedürfnisses, was auch immer... Es geht Um Mich!

00:03:28: Jetzt wollen wir uns heute genau anschauen hier was sagt eigentlich Die Bibel zu diesen ganzen Themen Sexualität?

00:03:34: Ich kann schon vorweg nehmen das hat nicht so viel mit dem zu tun Was ich jetzt gerade hier schon genannt habe Sondern ich glaube, Bibel hat einen ganz anderen Blick auf das Thema Sexualität.

00:03:45: Und den wollen wir jetzt heute anhand von drei Punkten einmal näher.

00:03:49: und zum Anfang wollen wir uns beim ersten Punkt mit dem Punkt auseinander setzen, Sex ist mehr als nur normal.

00:03:58: Dazu schauen wie uns eine Stelle aus Erste-Corintha VI die Verse zwölf bis zwanzig an.

00:04:04: Da steht alles ist mir erlaubt.

00:04:08: Wer so redet, dem antworte ich – also Paulus -, aber nicht alles was mehr erlaubt ist, ist auch gut für mich und für andere.

00:04:16: Alles isst mir erlaubd!

00:04:18: Aber es darf nicht dahin kommen dass ich mich von irgendetwas beherrschen

00:04:21: lasse.".

00:04:22: Ihr sagt das Essen ist für den Magen da und der Magen für das Essen und dem einen wie dem anderen wird Gott ein Ende bereiten.

00:04:28: Einverstanden?

00:04:29: Aber das heißt noch lange nicht, dass wir mit unserem Körper machen können, was wir wollen.

00:04:34: Der Körper ist nämlich nicht für die Unmoral dar sondern für den Herrn Und der Herr ist für den Körper da und hat das Recht, über ihn zu verfügen.

00:04:42: Genauso wie Gott den Herrn von den Toten aufverweckt hat wird er durch seine Macht auch uns vom Tod auferwecken und unseren Körper wieder lebendig machen.

00:04:51: Wisst ihr nicht dass Ihr zum Leib Christi gehört?

00:04:54: Dass damit auch Euer Körper ein Teil seines Leibes ist?

00:04:57: soll ich dir nun indem Ich mich mit einer prostituierten Einlasse Christus das wegnehmen was einen Teil Seines Leibles ausmacht?

00:05:07: Niemals.

00:05:09: Überleg doch einmal, wer sich mit einer prostituierten Einläss wird mit ihr eins!

00:05:13: Sein Körper verbindet sich mit ihrem Körper – es heißt ja auch in der Schrift die zwei werden ein Leib sein.

00:05:19: Wer sich hingegen mit dem Herrn verbindet, wird eins mit ihm.

00:05:22: Sein Geist verbindet dich mit dem Geist des Herrn.

00:05:25: Lasst euch unter keinen Umständen zu sexueller Unmoral verleiten.

00:05:29: was immer einen Mensch für Sünden begehen mag Bei keiner Sünde versündigt er sich so unmittelbar an seinem eigenen Körper wie bei sexueller Unmoral.

00:05:38: Habt ihr denn vergessen, dass euer Körper ein Tempel des heiligen Geistes ist?

00:05:42: Der Geist den Gott euch gegeben hat wohnt in Euch und Ihr gehört nicht mehr Euch selbst!

00:05:47: Gott hat Euch als Sein Eigentum erworben, denkt also an den Preis, den Erde für gezahlt hat.

00:05:53: Darum geht mit eurem Körper so um das es Gott Ehre

00:05:57: macht.".

00:06:00: auf dieses erste Denken, was ich vorhin beschrieben habe so ein bisschen genau eingegangen.

00:06:04: Nämlich die Korinther sagen auch hier ja Sex ist ein bisschen ähnlich eigentlich wie Hunger oder wie Appetit.

00:06:10: dem geht man einfach nach.

00:06:12: und wenn ich das Bedürfnis habe, wenn es mal wieder da ist Wenn ich Lust habe dann gönne ich mir das einfacher.

00:06:17: Es ist ein Bisschen wie mit Süßigkeiten.

00:06:20: Manchmal hab' ich einfach Lust darauf manchmal möchte ich dem einfach nachgehen Und dann mache ich das auch.

00:06:25: Und ja, natürlich bedeutet das auch gerade bei Süßigkeiten.

00:06:28: Man sollte nicht zu viel davon konsumieren auf Dauer in der Menge.

00:06:32: Es ist irgendwie schädlich und so weiter.

00:06:34: aber es vor allem nichts zu tun wäre noch... ...es ist auch nicht gut!

00:06:36: Ist auch nicht hilfreich und kommt ja nicht den Bedürfnis in mir nach.

00:06:41: Ich glaube deswegen ist zum Beispiel bei uns in unserer heutigen Zeit z.B.

00:06:44: Pornografie auch so beliebt Denn es ist auch eine Art von Konsum und dieser Konsum ist nur ein paar Klicks entfernt.

00:06:50: Und das ist genauso wie wenn ich mir einfach normal abends einen Film anschauen würde, genau so einfach könnte ich mich auch hinsetzen um mich mit Pornografie beschäftigen.

00:06:58: Auch da gibt es dann natürlich die Einschränkung ja man muss da schon aufpassen man kann davon noch abhängig werden.

00:07:05: aber so im Großen und Ganzen ist es an sich okay und eigentlich ist doch alles erlaubt.

00:07:11: Und genau das sagen ja auch die Korinther hier.

00:07:13: Die Koriner sagen auch, eigentlich ist doch alles erlaubt!

00:07:17: Und Paulus spricht in diese griechisch-römische Kultur hinein.

00:07:21: und der Sex was normales war.

00:07:23: Etwas wo man einfach, wenn man das Bedürfnis hatte dem nachgehen konnte... ...und die Korinter beschreiben ihre Ansicht dann ab fers Dreizehn hier und sagen dann, dass was ich esse, das ist dann quasi tot.

00:07:34: Das geht dann in meinen Magen hinein, das is dann weg Und genauso wie das Essen mal sterben wird, wird ja auch mein ganzer Körper irgendwann mal sterb.

00:07:43: Das heißt eigentlich wenn wir alle sterben und alles vergänglich ist dann ist es nicht so relevant oder wichtig was ich mit meinem Körper mache.

00:07:52: Natürlich bin ich jetzt hier auf dieser Erde natürlich bedeutet dass sich meine Bedürfnisse nachgehen.

00:07:57: aber der Körper ist doch nicht so wichtig dass es irgendwie relevant wäre, was ich jetzt mit dem mache.

00:08:02: Ob ich zum Beispiel viel trainiere und viele Muskeln mehr anhäufe ist nicht so wichtig!

00:08:06: Ob ich jetzt viel oder wenig esse... ...ist nicht so Wichtig!

00:08:09: Ob Ich jetzt viel Sex mit unterschiedlichen Leuten habe oder gar nicht ist auch nicht so wichtig.

00:08:14: Am Ende kommt es darauf an Ja macht das mir irgendwie Freude?

00:08:17: Oder halt doch eben nicht.

00:08:19: Und für sie war's so, dass man das sexuelle Das war etwas rein körperliches und das konnte man vom geistigen ziemlich gut trennen.

00:08:28: Das Materielle ist nicht wichtig, das Geistliche ist wichtig.

00:08:32: Dann sind die noch einen Schritt weitergegangen und haben dieses Prinzip auch auf ihren Glauben an Jesus angewendet.

00:08:38: Und haben gesagt, Jesus liebt uns!

00:08:40: Und Jesus hat ja auch sein Leben für uns gegeben.

00:08:42: aber eigentlich kam er ja auf die Erde um unseren Körper zu erlösen, um zu sterben usw.

00:08:49: Jetzt geht es nicht mehr um unseren Körper sondern darum dass wir in unserem Geist näher zu ihm hin wachsen und freier da werden.

00:08:57: Was wir denken was wir reden Was wir beten, was wir singen – das ist wichtig.

00:09:02: Nicht, was ich mit unserem Körper mache!

00:09:05: Aber was sagt Paulus dazu?

00:09:06: Er sagt in Vers.

00:09:08: XIII.

00:09:08: erstmal stimmt er ihn zu und sagt ja es stimmt schon, dass Essen ist weg der Körper wird auch irgendwann mal sterben.

00:09:15: Auch das stimmt.

00:09:17: aber wir Christen glauben hier eigentlich daran, dass wir nicht tot bleiben.

00:09:20: Wir glauben ja eigentlich daran dass Jesus nicht nur gestorben ist sondern dass er auch wieder auferstanden ist.

00:09:25: Und wenn wir uns diese Auferstehungsberichte anschauen, dann sehen wir auch ganz klar dass Jesus nicht irgendwie als ein Geistwesen entstanden ist sondern das er auch einen Körper hatte.

00:09:34: Einen Leib hatte und dass dieser Leib dem alten Leib sehr ähnlich war.

00:09:41: Dass es nicht einfach so ist, dass er als geisteswesen herumgelaufen ist.

00:09:45: Daher betont Paulus hier, ab FebvIV auch, es ist wichtig wie wir mit unserem Körper umgehen.

00:09:51: Es ist wichtig dass wir einen Körper haben und wir dürfen nicht Körper- und Geist einfach voneinander trennen.

00:09:57: Und wenn wir Jesus angenommen haben dann gehören wir zu ihm.

00:10:00: Das bedeutet unser Körper, unser Geist unsere Seele alles wurde ganzheitlich erlöst.

00:10:06: Jesus hat sein Leben für uns gegeben, hat uns mit seinem Blut erlösst.

00:10:12: Nicht mehr gehören wir nicht mehr uns selbst, sondern wir sind jetzt ein Teil von Gott selbst geworden.

00:10:16: Mein Körper gehört nicht mehr mir selber!

00:10:19: Das heißt ich kann dann auch nicht mit meinem Körper machen worauf ich Lust

00:10:21: habe.".

00:10:23: Und weil Jesus mich gerätet hat und weil er jetzt der Herr in meinem Leben ist, sagt Paulus dann hier in Vers.

00:10:41: Und dieses Wort wurde damals für jegliche Art von Sex verwendet, der außerhalb von Ehe stattfand.

00:10:48: Paulus sagt hier also hey wenn Jesus euch erlöst hat dann haltet euch fern von jeglichem Sex außerhalb Von Ehe.

00:10:57: Sei es Sex vor der Ehe, sei es Sex in der Ehen mit anderen Partnern, jegliche sexuelle Handlung außerhalb der Intimität mit dem eigenen Ehepartner ist falsch!

00:11:08: Und Paulus erklärt dann auch im Nachgang warum er, warum das falsch ist.

00:11:12: Warum das nicht richtig ist?

00:11:14: Er sagt an diesem Beispiel mit der Prostituierten, wer mit ihr schläft wird mit ihr eins und er wird es nicht nur körperlich sondern auch seelisch und geistlich.

00:11:26: Und er sagt damit Sex ist nicht einfach nur etwas Körperliches so etwas Technisches wo man mal kurz zusammenkommt und wo man dann Gedanken Gefühle und Träume und Sehnsüchte einfach davon abkapseln kann.

00:11:38: Sondern Sex bedeutet, mit Körper, Seele und Geist eins zu werden.

00:11:43: Und eigentlich weiß jeder von uns das ja auch irgendwie intuitiv!

00:11:47: Dass man nicht einfach mit einer Person schlafen kann und dann hinterher sagen kann er hat überhaupt nichts mit mir gemacht – mit meinen Gefühlen, mit meinen Gedanken, mit seinen Sehnsüchten.

00:11:55: Das ist einfach nur was rein körperlich gewesen wo ich mal schnell meine Triebe befriedigt habe und fertig.

00:12:01: Sondern sex ist mehr.

00:12:04: Ich glaube deswegen, weil Sex mehr ist und wichtig ist, hat Gott uns den Rahmen der Ehe gegeben.

00:12:10: Das möchte ich an diesem gewaltigen Ring verdeutlichen!

00:12:14: Wenn wir in eine Ehe gehen, dann stecken wir uns normalerweise alle einen Ring an.

00:12:18: Es ist ein Zeichen dafür dass wir eins miteinander werden und zwar nicht nur körperlich sondern auch in jeglichen anderen Bereichen unserem Leben sei es ökonomisch, sei es sozial, sei das rechtlich, sei als familiär, sei aus unseren Zukunftsplänen usw.

00:12:33: Und so fort!

00:12:34: Durch diesen Ring binden wir uns aneinander und werden eine richtige Einheit miteinander Und dieser Ring soll symbolisieren, dass Gott einen festen Rahmen auch für Ehe gemacht hat.

00:12:48: Wenn die Bibel hier davon spricht und immer wieder davon spricht das Sex etwas ist was in eine Ehe gehört dann nicht weil sie so ein schlechtes Bild von Ehe von Sex hat, weil es irgendwie was Böses oder was nicht so Gutes ist sondern weil sie hoch über Sex denkt, weil Sex so etwas Gutes und so etwas Schönes und so was Heiliges ist, braucht es aber auch den richtigen Rahmen.

00:13:11: Den richtigen Rahmen für Intimität, den richten Rahmen um sich fallen lassen zu können einen Rahmen in dem man sich komplett einander hingebt und nicht nur einen kleinen Teil Und solange das nicht passiert ist kann man hat niemand irgendwie die Verpflichtung den anderen überhaupt noch am nächsten Tag anzurufen.

00:13:28: Es gibt keine Verpflichtung, weil durch die Ehe gibt es einen festen Rahmen den Gott sich ausgedacht hat und der wichtig ist Sexualität auf eine gesunde Art und Weise zu leben.

00:13:40: Und wir sollen nur sexuell eins mit einer Person werden wenn wir auch wirklich bereit sind alles andere mit dieser Person zu teilen.

00:13:49: Die Ehe schafft erst das Fundament für Intimität.

00:13:54: Damit kommen wir zum zweiten Punkt.

00:13:57: dazu Lesen wir weiter in Erste Kurwinter sieben.

00:14:01: Und das steht, kommen wir nun zu dem was ihr mir geschrieben habt.

00:14:05: Ihr sagt es ist das Beste wenn ein Mann überhaupt keinen Geschlechtsverkehr mit einer beziehungsweise seiner Frau hat.

00:14:11: Meine Antwort darauf lautet wegen der Gefahr sexueller Unmoral soll ein Mann die ehrliche Beziehung mit seiner Frau pflegen und eine Frau soll die eherliche Beziehungen mit ihrem Mann pflegeln.

00:14:22: Der Mann darf sich seine Frau nicht verweigern.

00:14:28: In Korinth gab es anscheinend nicht nur die Ansicht, dass Sex irgendwie etwas ist was normales und was man immer mal wieder machen könnte.

00:14:34: So wie Schokolade, die man mal zwischendurch essen kann sondern auch das genaue Gegenteil.

00:14:40: Und wieder geht's um eine Art und Weise, dass der Körper nicht gut ist.

00:14:45: Und zwar sagt man dann, wie ich vorhin schon mal kurz eingedeutet habe Das Geistliche des Metaphysisches, des Denken

00:14:52: usw.,

00:14:52: das ist ganz wichtig.

00:14:54: Aber es gab dann eine Abneigung gegen alles, was mit dem eigenen Körper zu tun hat.

00:14:59: Sex ist demnach ein animalesch ein niederein minderwertiger Trieb und es ist eigentlich nur ein notwendiges Übel um Kinder zu bekommen.

00:15:07: Um den eigenen Fortbestand zu sichern, um irgendwie die Familie großzumachen usw.

00:15:12: Das ist das Einzige, wofür Sex gedacht ist.

00:15:17: Und dieses Denken ist leider auch sehr lange, präsent in Gemeinde und Kirche gewesen.

00:15:22: Aber dieses Denken ist nicht geistlich.

00:15:25: Es ist nicht biblisch und es verkennt komplett, wie Gott uns eigentlich gemacht

00:15:29: hat.".

00:15:30: Und in Vers zwei hier sagt Paulus als Antwort auf das was die Korinther ihm sagen ein Mann soll die ehrliche Beziehung mit seiner Frau pflegen und eine Frau soll die eheliche Beziehungen mit ihrem Mann pflegt.

00:15:43: Paulus ermutigt hier dazu eine Ehe einzugehen.

00:15:47: Er ermutigt dazu, nicht nur eine Ehe einzugehen sondern in dieser Ehe Sexualität auch wirklich auszuleben.

00:15:53: Weil Ehe etwas ist was gut ist weil Ehe Etwas ist was Schönes und was Sexualität in diesen Rahmen gehört und wichtig ist.

00:16:02: Und ganz am Anfang der Bibel in erstem Mose eins fess einund dreißig zieht Gott einen Fazit über das was er da eigentlich in der Welt geschaffen hat und sagt Das was ich ja gemacht habe die ganze welt ehe Sexualität.

00:16:15: All das ist sehr, sehr gut!

00:16:18: Und klar kam danach irgendwie... Wenn wir ein bisschen weiterlesen, kam der Sündenfall und dadurch wurde Intimität schwierig.

00:16:26: aber nicht weil Sex an sich schlecht ist sondern weil wir Menschen einen falschen Umgang damit haben.

00:16:30: Aber Paulus ermutigt dazu eine Ehe einzugehen miteinander eins zu werden und sich aneinander zu erfreuen.

00:16:37: und dann können wir auch weiter lesen im Hoelied in diesem weich seitlichen Buch aus dem alten Testament wie Gott sich eigentlich das gedacht hat.

00:16:45: Und wenn man mal die original hebräische Übersetzung wirklich mal übersetzen würde, dann wird man sehr rot werden!

00:16:52: Weil es ist sehr freizügig davon berichtet von dieser Sexualität zwischen Mann und Frau, davon dass der Mann die Frau begehrt, dass sie sich nacheinander sehnen, dass Sie diese körperliche Nähe genießen Und das ohne Scham, ohne Angst, ohne irgendwie... dass es etwas schlechtes wäre.

00:17:13: Sondern voller Genuss!

00:17:15: Das dürfen und sollen wir auch in unseren Ehen tun.

00:17:18: Das wollte ich symbolisieren mit diesem Teller, mit diesem Obstkorb Und diese Dinge, die wir in unserer Ehe genießen können.

00:17:27: Die wir kennenlernen können.

00:17:28: Wo wir uns aneinander freuen können und verstehen können.

00:17:32: mehr was sind denn da für Kostbarkeiten?

00:17:34: Was ist denn in Ehe oder Sexualität?

00:17:36: Wie können wir das gemeinsam geniessen?

00:17:38: Wir dürfen das genißen weil Gott uns das geschenkt hat!

00:17:41: Weil es etwas Schönes ist, was von Gott kommt und wozu er ins Ermutig sind unsere Ehlen auch auszuleben Wo es nicht darum geht, dass wir das verschämt irgendwie tun, dass es etwas Schlechtes wäre.

00:17:52: Sondern es kommt vom Gott selbst und wir dürfen davon kosten Wir dürfen das genießen und wir durften einander darin Gutes tun.

00:18:00: Und nirgendwo in der Bibel wird davon gesprochen Dass Sex etwas ist was nur dafür da ist um Kinder zu bekommen.

00:18:07: Das kommt trotzdem dazu jetzt auch auf den Tisch mit den guten Sachen, weil es auch etwas ist was dazugehört.

00:18:12: Es ist auch etwas was Gott uns schenkt bei Gott und sagt seit fruchtbar mehrt euch, freut euch auch daran.

00:18:19: Kinder sind ein Segen aber es ist nicht das worum es hauptsächlich irgendwie in dieser Ehe, in einer Ehe gibt.

00:18:25: Und stattdessen betont die Bibel dass wir Menschen uns nach dieser innigen Gemeinschaft sehnen und dass wir auch sexuelle Wünsche und Sehnsüchte haben und dass das etwas Gutes ist.

00:18:35: Und ich glaube, es gibt damals und doch heute immer wieder diese berechtigte Sorge auch.

00:18:39: Dass wir ja in einer materiellen Welt leben uns nur um das Materielle drehen Das es am Ende nur um Ehe geht und dass das das Höchste ist Nur um Sex geht und das das größte und schönste was man irgendwie dieser Welt erleben kann.

00:18:53: Aber ich glaube es ist wichtig zu betonen Ehe und Sex werden dich nicht glücklich machen.

00:18:59: Es sind wunderschöne Dinge.

00:19:01: Aber das Einzige, was dich wirklich erfüllen kann – was dir Frieden geben kann und Freude geben kann – ist nur Jesus!

00:19:07: Ist nur diese tiefe innige Beziehung zu Jesus.

00:19:10: Und wenn Jesus nicht die Nummer eins in deiner Ehe ist, dann können die anderen Dinge auch nicht im Rahmen genossen werden wie es eigentlich gemacht werden

00:19:19: soll.".

00:19:20: Und natürlich ist es wichtig Sex den richtigen Stellenwert zu geben, ihn nämlich nicht an die erste Stelle zu setzen oder eben Ehe.

00:19:26: Aber das bedeutet auch nicht im Gegenteil dass wir Sex verteufeln und schlecht reden und sagen, dass es irgendwie etwas Minderwärtiges wäre.

00:19:33: Denn unsere Leiblichkeit, unsere Sexualität ist ein Geschenk Gottes!

00:19:39: Wie können wir das denn aber in der Ehe genießen?

00:19:41: Ich glaube, es gibt zwei Prinzipien... Es gibt bestimmt noch mehr.

00:19:44: Es gibt zwei prinzipien die ich euch dafür weitergeben möchte.

00:19:47: Das eine ist dass wir darüber in unseren Ehen reden.

00:19:51: Dass wir uns austauschen über das Thema Sex in unserer Ehe.

00:19:54: Dass sie uns fragen gegenseitig hey wie geht es dir denn gerade mit diesem thema?

00:19:59: was brauchst du denn um dich wohlzufühle?

00:20:01: was magst du?

00:20:02: was mag so gar nicht?

00:20:03: was sind deine erwartungen?

00:20:05: wie kann ich dir dienen Und ich glaube, es ist wichtig dass wir darüber im Gespräch miteinander sind.

00:20:11: Ich kann mir auch gut vorstellen das erste Gespräch was man darüber führt vielleicht irgendwie ein bisschen komisch ist und vielleicht auch das erste Gespräch, was man nach einer sehr langen Zeit wieder darüber führt.

00:20:20: aber es ist richtig, dass wir verstehen... Dass wir unseren Partner verstehen!

00:20:24: Dass wir kennenlernen was er, was sie braucht.

00:20:27: Das Zweite ist, bei dem ganzen Thema geht es nicht um Performance.

00:20:31: Es geht nicht darum eine perfekte Leistung in Sex zu bringen weil es nicht darum geht dem anderen immer perfekt das zu geben was irgendwie möglich ist.

00:20:41: Esgeht darum einander nahe zu sein und zulieben und den Partner Freude zu machen.

00:20:46: Und sobald's anfängt um Leistungen und Performance zu gehen wird das Sexleben immer anstrengender und schwieriger.

00:20:53: aber es geht nicht um die Leistung sondern es geht darum dem anderen etwas Gutes zu tun.

00:20:58: Und damit kommen wir zum letzten Punkt und vielleicht auch je nach dem den Herausfordersten.

00:21:06: Und da lesen wir ab Fest Vier, nicht die Frau verfügt über ihren Körper sondern der Mann und ebenso verfübt nicht der Mann über seinen Körper sondern die Frau.

00:21:16: Keiner von euch darf sich seinem Ehepartner entziehen es sei denn ihr beschließt gemeinsam eine Zeit lang auf den ehrlichen Verkehr zu verzichten um euch ganz auf das Gebet zu konzentrieren aber danach solltet wieder zusammenkommen.

00:21:28: Sonst könnte euch der Satan in Versuchungen bringen, weil es euch schwerfallen würde, euer sexuelles Verlangen zu kontrollieren.

00:21:34: Versteht mich nicht falsch?

00:21:35: Was ich hier über zeitweilige Enthaltsamkeit sage ist ein Zugeständnis an euch und nicht etwa eine Vorschrift.

00:21:44: Heute ist für viele Menschen Sexualität ein normales Bedürfnis haben wir im Anfang gesagt.

00:21:49: Aber ich glaube für viele andere Sex noch viel mehr!

00:21:53: Es ist eigentlich auch nicht schlecht, sondern das Wichtigste überhaupt.

00:21:59: Sex zu haben ist ein Ausdruck meiner Identität, meine sexuellen Wünsche sind wichtig und es wäre falsch sie zu unterdrücken.

00:22:06: Es wäre falsch mein Sexleben irgendwie an gesellschaftliche oder religiöse Konventionen irgendwie anzupassen denn das würde ja bedeuten dass ich nicht mehr authentisch lebe!

00:22:15: Es wäre falsch das zu tun was der was mein Ehepartner vielleicht gerne mag den.

00:22:20: das würde hier bedeuten das sich mich selbst verleugne... Und dann sind wir wieder bei diesem Spiegel hier Wo es darum geht, dass wir uns selber anschauen und sagen was mag ich?

00:22:29: Was will Ich?

00:22:30: Was sind für tiefe Bedürfnisse und Sehnsüchte und Verlangen in mir.

00:22:35: Und wie kann ich das ausleben?

00:22:37: Wie kann ich Das bekommen?

00:22:38: Und wie Kann ich glücklich werden?

00:22:40: Und ich und ich und Ich!

00:22:43: Und dann lesen Wir diese Bibelstelle hier und Dann steht schon in Vers drei Ja eigentlich etwas Revolutionäres Etwas herausforderndes Für die damalige Zeit aber ich glaube auch für uns heute nämlich der Mann hat die Pflicht mit seiner Frau zu schlafen und die Frau hat die Pflicht, mit ihrem Mann zu schrafen.

00:23:00: Dann wird es gefühlt noch herausfordernder, wenn wir dann in Vers Vier weitergehen.

00:23:06: Da lesen wir den Mann gehört nicht mehr sein Körper, wenn er geheiratet hat.

00:23:10: Der Frau gehört nicht ihr Körper, weil sie geheiradete.

00:23:14: Sie sind gemeinsam eine Einheit geworden und gehören sich gegenseitig.

00:23:20: Der Körper von mir gehört nicht nur mir sondern gehört meiner Frau!

00:23:23: Dann geht es beim Sex auch nicht mehr um mich, sondern dann geht es darum wie kann ich meinem Partner Liebe schenke.

00:23:31: Und in Vers Fünf steht in den meisten Übersetzungen dann entzieht euch nicht gegenseitig.

00:23:37: und das ist eigentlich ein bisschen untertriebenes Wort weil eigentlich steht dort im griechischen beraubt euch nicht bestehlt euch nicht gegenseitig.

00:23:47: Das bedeutet wenn wir uns dem anderen entziehen dann bestehlen wir ihn Und das wird hier ganz klar von Paulus kritisiert und sogar verboten, sich gegenseitig Intimität oder Sex zu entziehen um den anderen vielleicht zu manipulieren und zu sagen so erst wenn du XYZ gemacht hast dann vielleicht.

00:24:04: Stattdessen redet Paulus hier davon dass wir eine Pflicht sogar haben!

00:24:09: Und dann kann man sich natürlich fragen so hey Paulus wie soll das denn gehen?

00:24:13: Man kann mir doch nicht befehlen, das zu tun.

00:24:15: Man kann mich noch nicht sagen, dass ich das machen soll und genießen soll, dass sich irgendwie erregt zu sein haben soll.

00:24:22: Wie kannst du mir so etwas befehle?

00:24:24: Und ich glaube dieser Punkt ähnelt ein bisschen einem Thema, was wir schon vor zwei Wochen in der Predigt hatten, wo es um das Thema Liebe geht.

00:24:32: Wenn in Kolosser drei zwölf bis siebzehn steht auch ein Imperativ und Paulus sagt dann Du sollst lieben!

00:24:41: Wenn Jesus dich verändert hast, dann musst du lieben.

00:24:43: Da kann man sich auch fragen, wie kannst Du mir befehlen jemanden zu lieben?

00:24:48: Wie kannst Du mich befehlern, jemandem anderen irgendwie Liebe zu schenken?

00:24:51: Aber genau bei diesem Punkt Liebeschenken geht es nicht darum dass ich ein Gefühl habe in mir sondern Liebe ist eine Entscheidung.

00:25:01: Liebe ist die Entscheidung dem Anderen immer wieder Liebe zu geben und Liebe zu Schenken.

00:25:07: Genau das selbe Prinzip können wir auch auf Sex anwenden.

00:25:10: Der Sinn von Sex ist nicht meine persönliche Befriedigung, der Sex.

00:25:15: da geht es nicht darum dass sich das Ganze nur um mich dreht, dass ich das bekomme was ich will sondern darum dass ich mich dem anderen hingebe.

00:25:23: und die größte Freude ist nicht dass ich irgendeine Art von Befriedigungen erfahre sondern dass ich meinem Partner die größtmögliche Freude machen kann.

00:25:30: Das Schönste ist es, meinen Partner glücklich zu machen.

00:25:33: Und das ist so fundamental anders als alles was wir normalerweise über Sex hören und denken vielleicht auch!

00:25:40: Und das erinnert uns an das, was Jesus für uns getan hat.

00:25:44: Er, der sich komplett für uns aufgegeben hat... Und Jesus hat uns das gegeben als ein freiwilliges Geschenk.

00:26:20: Und genau dieses Prinzip können wir auch auf unsere Ehen anwenden.

00:26:23: Wo es nicht darum geht, dass wir etwas aus Zwang oder Druck tun, aber wo wir freiwillig uns immer wieder als Geschenk unserem Partner hingeben.

00:26:32: Wo wir uns immer selbst schenken – ein freiwilliges Geschenck!

00:26:36: So wie Jesus sich für uns gegeben hat.

00:26:40: und wenn Jesus sich aufgeopfert hat, dann können wir das auch immer wieder ganz praktisch in unseren Ehren auch tun.

00:26:49: Hier wird dann aber auch in Vers.

00:26:51: V davon geredet, dass Ehepaare zeitweise nicht miteinander schlafen können.

00:26:55: Wenn dafür eine gemeinsame Übereinkunft getroffen wird heißt es hier und bei Übereinkunft steht hier im Griechischen das Wort Symphonie.

00:27:04: Was ist eine Symphonies?

00:27:06: Eine Symphonien ist wenn verschiedene Instrumente zusammenkommen und eine Einheit bilden ein schönes Musikstück bilden ohne Disfonanzen oder Disharmonie oder irgendetwas.

00:27:19: Und das bedeutet, wenn es um eine Übereinkunft geht, geht es darum, dass beide Seiten gleichermaßen eine Symphonie haben damit einzeln und mit dieser Entscheidung gut sind und sich dafür positiv entscheiden und dass einer sich dabei Hintergang oder Übergang fühlt?

00:27:38: Es bedeutet nicht, dass einer den anderen manipuliert und seine Macht ausnutzt und Sex entzieht und dann sagt so ja du musst erst das und das tun Du musst erst mal Leistung bringen und dann gibt es das vielleicht wieder.

00:27:49: Eine Symphonie findet aber auch umgekehrt nicht statt, indem man sagt so guck mal hier!

00:27:53: Da steht drin du musst das machen, da steht das drin.

00:27:56: Hier du bist ein richtiger Christus los, du musst jetzt mit mir

00:27:58: schlafen.".

00:28:00: Das ist beides Arten von Druck- und Manipulationen worum es nicht geht.

00:28:06: eine Symphonien findet statt wenn beide das Beste des anderen suchen Wenn es nicht mehr darum ging was ich möchte sondern wie kann ich meinen Partner dienen?

00:28:16: Und bei dieser Ausnahme sage ich jetzt mal, die hier genannt wird geht es darum gemeinsam mehr Zeit mit Gott zu verbringen.

00:28:22: Gemeinsam tiefer ins Gebet einzusteigen.

00:28:25: und ich glaube das ist nicht der einzige Fall der nur hier genannt wird.

00:28:29: Es gibt schon doch andere Fälle in denen so eine Übereinkunft hilfreich und gut ist.

00:28:33: Zum Beispiel bei Krankheit nach naher Geburt oder auch in anderen Fällen wenn es emotional herausfordernd ist dass man da eine Symphonie einer Übereinkunft miteinander hat zeitweise darauf zu verzichten.

00:28:43: Aber dann steht ja auch, dass wir nach einer temporären Pause wieder zusammenkommen sollen.

00:28:49: Und der Grund ist, weil wir sonst Versuchungen haben werden.

00:28:54: und diese Versuchung kommen vielleicht durch Kollegen, durch Social Media, durch Bücher, Pornografie oder was auch immer!

00:29:03: Und davor schützen wir uns wenn wir uns nicht gegenseitig entziehen.

00:29:08: Wenn wir regelmäßig Sexualität in unseren Ehen ausleben.

00:29:12: In diesem Rahmen der Ehe, das genießen und danach streben dem anderen das Bestmögliche zu tun.

00:29:19: Und uns vielleicht doch immer wieder zu fragen – und vielleicht kannst du dich auch heute fragen – suchst Du eigentlich das Beste für Deinen Partner?

00:29:28: Geht es bei diesem Thema Sex um Dich oder geht es um den Anderen?

00:29:33: Wir beenden jetzt heute hier diese Eherei!

00:29:38: Und für alle, die da nochmal ein bisschen mehr Interesse daran haben hier vorne noch im Eingang liegen Blätter wo jeder einzelne Predig nochmal kurz zusammengefasst ist auch mit ein paar vertiefenden Fragen.

00:29:48: Wenn ihr das entweder alleine euch anschauen wollt mit Freunden oder in eurer Ehe würde ich euch dazu ermutigen das nochmal mitzunehmen und dann nochmal euch darüber auszutauschen.

00:29:58: Wir haben ganz am Anfang.

00:29:59: In der allerersten Predigt haben wir mit dem Beginn der Schöpfung angefangen.

00:30:05: Wir haben am Anfang der Bibel uns die erste Ehe angeschaut, das Leben auf der Erde startet quasi mit der ersten Ehe zwischen Adam und Eva – Mit der Hochzeit, mit der Hochzeitsnacht aber auch dass sie sich voneinander entfernen und auch von Gott und wie Gottes Ganze dann wieder zusammenbringt!

00:30:24: All das Faszinierende ist auch, dass die Bibel nicht nur mit einer Ehe startet sondern sie endet auch.

00:30:30: Mit einer Hochzeit und mit einer Ehre.

00:30:34: Dazu lesen wir in Offenbarung neunzehn Die Ferse ab färß sechs Und ich hörte etwas wie die Stimme einer großen Volksmenge und wie das Rauschen vieler Wasser und wieder schallstarker Donner die Sprachen halleluja denn der Herr Gott, der Allmächtige hat die Königsherrschaft angetreten.

00:30:53: Lass uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben!

00:30:56: Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen und seine Frau hat sich bereit gemacht.

00:31:01: Und es wurde ihr gegeben, sich in feine Leinwand zu kleiden – rein und glänzend, denn die Feineleinwand ist die Gerechtigkeit der

00:31:08: Heiligen.".

00:31:09: Und er sprach zu mir, schreibe «Glückselig sind die, welche zum Hochzeitsmal des Lammers berufen sind».

00:31:15: Und er sprak zu mir »Dies sind die verhaftigen Worte« Gottes.

00:31:20: Wenn diese Welt mal vergeht, wenn Jesus wieder kommt dann wird er seine Braut empfangen und dann wird es eine Hochzeit geben – einen nie endenden Hochzeit und das größte Fest, dass wir uns nur vorstellen können.

00:31:36: Und dann wird Jesus seine Brautempfangern und seine Braude ist die Gemeinde.

00:31:40: Es sind all die Menschen, die zu Jesus gekommen sind und gesagt haben.

00:31:45: ja ich will!

00:31:47: Ja, ich will nicht mehr für mich selber leben.

00:31:50: Ich will dir nachfolgen!

00:31:52: Ich will deine Liebe annehmen und die Liebe, die du mir gegeben hast weitergeben.

00:31:58: Ich wil mich nicht mehr um mich selbst drehen.

00:32:03: Und wir sind dazu eingeladen, an diesem Hochzeitsfest teilzunehmen.

00:32:10: Wenn du diese Entscheidung nicht getroffen hast, dann wirst du auch nicht dabei sein bei dem Hochzeitzfest Aus dem ganz einfachen Grund, weil Jesus niemandem dazu zwingend wird.

00:32:19: Jesus wird niemandem auf eine Feier zwingen zu der du nicht gehen möchtest.

00:32:24: Aber Jesus bietet uns heute an einer Entscheidung zu treffen und zu sagen Ja ich will!

00:32:29: Ja ich möchte beides sein.

00:32:31: ja Ich möchte an diesem ewigen Hochzeitsfest teilnehmen.

00:32:35: Und wenn wir diese Entscheidung treffen Wenn wir diese Liebe von Jesus erfahren wollen Dann können wir das heute tun Und dann dürfen wir uns auch ein Hochzeitzfest freuen Dass nie mehr endet Und das immer schöner und schöner, und schöener wird.

00:32:50: Vater Himmel ich danke dir so sehr dafür dass du uns liebst.

00:32:52: Ich danke dir dafür dass Du uns gemacht hast als Mann und Frau Dass du die Ehe geschenkt hast Das du uns Sexualität geschenkst hast Und ich danke Dir dafür dass wir uns liebsten Und du liebst uns auch so sehr auch wenn wir in diesen Bereichen uns vielleicht nicht gut verhalten haben Auch wenn wir da versagt haben.

00:33:08: Ich danke Dir davor dass Deine Gnade unendlich ist Dass Deine Liebe niemals aufhört und dass wir wissen dürfen wahre Annahme und wahre Freiheit, um wahre Liebe finden.

00:33:18: Und Herr, ich bitte Dich so sehr darum, dass Du uns hilfst – egal wie verheiratet sind oder nicht -, dass du uns hilst mit diesem Thema Sexualität gut umzugehen.

00:33:26: Leitet du uns da und schenkt du uns ganz viel von Deiner Nähe, von Deine Liebe!

00:33:31: Dann machte uns immer wieder bewusst, dass du derjenige bist, der uns erfüllt, der Uns wahren Sinn gibt und der uns die unendliche Liebe schenken möchte.

00:33:41: Danke dafür Jesus.

00:33:43: Amen.

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